2. Platz beim Vorbereitungsturnier des SC Potsdam

Am Sonntag reisten die Damen I des VSV Havel Oranienburg früh in die Landeshauptstadt Brandenburgs, um dort das erste Mal die Trainingsinhalte der Vorbereitungsphase im Echtbetrieb zu testen. Ziel des Turniers war es, die Spielphilosophie des Trainers Ricardo Galandi zu verinnerlichen und die neuen Spielerinnen ins Team zu integrieren.

Insgesamt neun Mannschaften aus der Dritten Liga Nord und verschiedenen Regionalligen hatten sich in der Halle im schicken Nordteil der Stadt eingefunden, sodass zunächst eine Vorrunde in Dreiergruppen gespielt wurde. Im ersten Spiel trafen die Havelstädterinnen auf die Damen des VSV Jena. Nach verhaltenem Start konnten die physisch unterlegenen Thüringerinnen souverän mit 2:0 besiegt werden.

Im zweiten Spiel der Vorrunde wartete das Überraschungsteam des Vorjahres auf den VSV Havel. Die Mannschaft um Trainer Marcel Auerbach gehört keinesfalls in die Regionalliga Ost und zeigte dies auch im Spiel. Insbesondere die gute Block-Feldabwehr und der hohe Aufschlagdruck ließen bei den Oranienburger Damen keinen Punktevorsprung zu. Die Hallenser spielten sich in einen Rausch und zwangen den VSV nicht nur in den Tie-Break, sondern gewannen auch noch das Spiel, sodass unsere Damen nur als Gruppenzweite in die Zwischenrunde einzogen, wo mit dem TSV Tempelhof-Mariendorf bereits ein starker Ligakonkurrent die Messer wetzte, um uns aus dem Turnier zu kegeln.

Unserem Neuzugang Samira Bochr gelang es auf der Zuspielposition über den Turnierverlauf jedoch immer besser, aus der sich steigernden Annahme ihre Angreiferinnen in Szene zu setzen, wodurch Tempelhof-Mariendorf überraschend deutlich mit 2:0 geschlagen werden konnte.

Der VSV Havel rutschte somit in die Finalistengruppe mit dem Ausrichter SC Potsdam sowie den bereits bekannten Damen vom USV Halle. Die Oranienburgerinnen hatten etwas gutzumachen und ließen gegen die Sachsen-Anhalter diesmal nichts anbrennen.

Folglich stand das vorgezogene Finalspiel um den Turniersieg gegen die jungen Sportschülerinnen aus Potsdam an. Die Schützlinge um Trainer Björn Matthes trainieren am Luftschiffhafen deutlich häufiger als die Turnierkonkurrenz und wurden sicherlich auch aufgrund ihrer stattlichen Körpergrößen an den Stützpunkt berufen. Durch hohen Aufschlagdruck versuchten die Oranienburgerinnen die körperlichen Vorteile der Gegnerinnen am Netz zu egalisieren, was in weiten Teilen auch gelang. Im Tie-Break fehlten dann nach einem langen Turniertag und bei dezimiertem Kader aber doch etwas die Körner, sodass der Sieg verdient mit 2:1 an die Potsdammerinnen ging.

Die Sportschülerinnen zeigten dann auch im letzten Spiel des Tages gegen den USV Halle ihre Klasse und sicherten sich erstmals den Turniersieg.

Mit vielen Eindrücken und einem sehr guten Ergebnis starten wir nun in die letzte Phase unserer Vorbereitung. Am 15.9. werden wir bei einem Testspiel gegen den Ligaaufsteiger Berliner VV in Hohenschönhausen unter Realbedingungen noch einmal in Aktion treten, bevor es am 25.9. bei den Hamburgerinnen vom Eimsbütteler TV so richtig zur Sache geht.

Wir bedanken uns bei Martin Rosseck und dem SC Potsdam für die Organisation des tollen Turniers.

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