VSV-Damen starten den Kampf um Platz 3

Diesen Sonntag ging es für die erste Damenmannschaft des VSV Havel Oranienburg bereits um 13:00 Uhr zum Tabellenvorletzten BVV, der als Aufsteiger bis dato nur gegen Schlusslicht VT Hamburg und die Nachwuchsmannschaft VCO Schwerin punkten konnte. Das Hinspiel entschied der VSV souverän mit 3:0 für sich, woran man als Favorit des Spiels anknüpfen wollte, um sich drei weitere wichtige Punkte im Kampf um Platz 3 zu sichern. Dabei reisten die Damen mit neun Spielerinnen an, die momentan den vollständigen Kader repräsentieren. Nach Cara Sander (Bänderriss) und Luise Rossek (Kreuzbandriss) müssen die VSV-Frauen nun vorerst auch auf Natalie Steck (Knieprobleme) verzichten und können derzeit mit nur fünf Angriffsspielerinnen aufwarten. Nichtsdestotrotz kann die Stimmung innerhalb der Mannschaft als sehr positiv und kämpferisch beschrieben werden, ist man sich seines starken Zusammenhalts doch bewusst. Das zeigte sich auch daran, dass sich alle verletzten Spielerinnen im Publikum wiederfanden und ihre Mädels lautstark unterstützen.

Sodann startete der VSV mit Franziska Ambos (Z), Geburtstagskind Kathleen Weiß (AA), Kapitänin Anika Zülow (AA), Charlotte Kornprobst sowie Kristin (MB) und Natalie Sabrowske (D) in die Begegnung. Dabei begann der erste Satz bis zum 11:10 aus Sicht des VSV sehr ausgeglichen und keine der beiden Mannschaften konnte sich deutlich absetzen. Doch der BVV fand im Verlauf kein probates Mittel, um die Mannschaft von Peter Schwarz bei ihren starken Angriffen und cleveren Legern zu stoppen, sodass sich der BVV mit 14:25 geschlagen geben musste. Ein ähnliches Bild zeigte sich im zweiten Satz, wobei der VSV immer wieder viele Punkte in Serie machte und druckvoll aufschlug, sodass man erneut sehr deutlich mit 25:15 gewann.

Der dritte Satz zeigte allerdings ein anderes Bild, in dem die VSV-Damen Schwächen in der Annahme und im Angriff offenbarten. Zwar schlug der BVV nun deutlich besser auf und optimierte seine Block-Feldabwehr, doch dient dies nicht als Erklärung für den Einbruch, den die VSV-Damen nun hatten: So sah man sich zwischenzeitlich mit Satzständen wie 12:5 oder 20:11 konfrontiert, die auch nach dem Spiel von Trainer Peter Schwarz als zu hoch und nachlässig kritisiert wurden. Bei einem Stand von 17:25 musste man sich deshalb zu Recht geschlagen geben.  

Erinnerten solche Einbrüche noch an die Hinrunde, wollten die VSV-Damen hier heute keineswegs leichtfertig Punkte verschenken und knüpften im vierten Satz an ihre gewohnte Leistung an. Aufschlag und Annahme verbesserten sich und Franziska Ambos konnte ihre Angreiferinnen wieder flexibel einsetzen. In der Folge erspielte man sich Führungen wie 16:6 oder 22:11 bis man schließlich 25:17 und damit 3:1 gewann. Als beste Spielerin auf Seiten des VSV wurde die 21-jährige Natalie Sabrowske gewählt, die sowohl mit einer beeindruckenden Angriffsquote auf der Diagonalposition als auch überzeugender Abwehrarbeit glänzen konnte.  

Mittlerweile hat sich der VSV trotz des ausgedünnten Kaders das ambitionierte Ziel gesetzt, die Saison auf dem dritten Tabellenplatz zu beenden. Das bedeutet, dass für die letzten fünf Spiele nochmal alle Kräfte mobilisiert werden müssen. Dabei stehen bereits im Monat Februar drei Spitzenspiele an: Gegen den aktuellen Tabellenzweiten RPB (am 9.2.), den Meisterschaftsaspiranten ETV (am 22.2.) und den direkten Verfolger BBSC II (am 29.2.). Die Mädels würden sich deshalb sehr freuen, wenn es zahlreiche VSV-Fans in die Halle treiben würde.

Autorin: Kristin Sabrowske

Für den VSV spielten: Franziska Ambos, Michaela Galandi, Imke Hennigsen, Lina Hoffmeister, Charlotte Kornprobst, Kristin Sabrowske, Natalie Sabrowske, Kathleen Weiß, Anika Zülow

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