VSV klettert nach Sieg auf den 3. Platz

Nach fast vier Stunden Autofahrt erreichte der VSV Havel Oranienburg am vergangenen Samstag das kalte und diesige Hamburg. Auch der späte Spielbeginn um 19 Uhr trieb die Laune der Brandenburgerinnen nicht nach oben. Das herzliche Willkommen vom VT Hamburg erwärmte dem Team aus Oranienburg jedoch schnell das Herz. Kaum gewöhnt an so viel Freundlichkeit wurden sie persönlich in die Kabine gebracht und eingewiesen. Dass die CU Arena die ehemalige Halle der Bundesliga-Volleyballerinnen ist, war bekannt. Dass aber dort auch in der Dritten Liga alles beinahe perfekt und professionell abläuft, beeindruckte Spielerinnen sowie Trainer.
Coach Peter Schwarz warnte von Beginn an davor, die Hamburgerinnen nicht zu unterschätzen, selbst wenn sie derzeit auf dem letzten Tabellenplatz rangieren. Der VSV wollte also an das Hinspiel (3:0) anknüpfen und einen ebenso deutlichen Sieg einfahren, um den Platz im oberen Tabellendrittel zu festigen.
Das Team aus Oranienburg begann druckvoll und erspielte sich schnell eine Führung von 14:7. Zunehmend schlichen sich jedoch Fehler in der Annahme und Absprache ein, was die Hansestädterinnen schamlos nutzten. Ging der Durchgang zwar mit 25:20 an den VSV, so war nun klar, dass man vor allem die Eigenfehler im nächsten Durchgang reduzieren muss.
In den folgenden beiden Sätzen (25:18, 25:15) bot sich ein ähnliches Bild. Auch wenn die Havelstädterinnen nicht in ihre gewohnte Form fanden, dominierten sie den VT Hamburg zu jeder Zeit. So ist die Partie zwar als Arbeitssieg zu verbuchen, doch die Freude über 3 Punkte im Gepäck war natürlich trotzdem groß. Der VSV ist gewillt, im Auswärtsspiel gegen den Berliner VV am 2.2.20 noch eine Schippe drauf zupacken, um die Siegesserie weiter auszubauen.

Wir bedanken uns an dieser Stelle noch einmal für die Gastfreundschaft beim VT Hamburg. Wir haben uns sehr wohl gefühlt.

Es spielten: N. Sabrowske, K. Sabrowske, C. Kornprobst, L. Hoffmeister, I. Henningsen, M. Galandi, K. Weiß, A. Zülow, N. Steck
MVP: Michaela Galandi

Autorin: Natalie Steck

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