Siegesserie der Rückrunde hält an – VSV klettert weiter nach oben

Auch im zweiten Spiel des neuen Jahres überzeugten die Damen des VSV Havel, nach kurzen Anlaufschwierigkeiten im ersten Satz, mit sehr guter Leistung.  

Am Samstagvormittag startete der Mannschaftsbus des VSV Havel Oranienburg seine Reise zum Aufsteiger SV Grün-Weiß Eimsbüttel Hamburg. Fast zeitgleich stiegen sechs Männer der VSV-Edelfans mit Pauken und Trompeten in den Flixbus zum Männerwochenende in die Hansestadt, um ihr Team anzufeuern. Hatte man das Hinspiel nach einer 2:0-Führung noch unglücklich mit 2:3 verloren, wollte sich das Team aus Oranienburg nun revangieren.  

Im ersten Satz war vom Leistungspotential der Havelstädterinnen nur wenig zu sehen. Der VSV startete Verhalten und wartete ab, was der Gegner so aufs Parkett bringt. Das nutzte das Team aus Eimsbüttel aus, agierte selbstbewusst im Angriff und vor allem mutig im Aufschlag. Der Schlüssel des Spiels, wie sich später herausstellte. Schnell ging das Team um Trainer PeterSchwarz, der angesichts der Leistung ratlos an der Seitenlinie stand, in Rückstand (4:8). In der ersten Auszeit forderte der Headcoach sein Team auf, mutiger zu agieren. Es schien ein kleiner Ruck durch das Team des VSV gegangen zu sein. Punkt für Punkt kämpften sich die Havelstädterinnen heran und glichen sogar zum 13:13 aus. Zwei strittige Entscheidungen desSchiedsgerichtes in der heißen Phase des ersten Satzes (13:16), ließen die kurze Hochphase verpuffen. Grün-Weiß-Eimsbüttel nutzte die Unsicherheiten aus und verwandelte gleich den ersten Satzball zum 25:15.    

Auch der zweite Satz begann mit leichten Startschwierigkeiten (0:4). Doch so einfach wollten sich die VSV-Ladys nicht geschlagen geben. Die ehemalige Nationalspielerin Kathleen Weiß pushte ihr Team mit einer spektakulären Abwehr nach der anderen und die Angreiferinnen verwandelten die Pässe von Franziska Ambos nach Belieben. Charlotte Kornprobst krönte den Abschnitt des Satzes mit einer überragenden Serie und verließ die Aufschlagszone erst wieder beim Stand von 16:11 (8:10). Die VSV-Lok lief auf Hochtouren und dominierte von jetzt an die Partie. Natalie Sabrowske, die nach der Partie zur besten Spielerin gewählt wurde, schmetterte den Satzball ohne jede Chance für den Gegner auf die Seitenlinie des gegnerischen Feldes(25:19).  

Angepeitscht vom mitgereisten Fanblock ließen die Oranienburgerinnen nichts mehr anbrennen. Jetzt war es der VSV der mutig im Aufschlag agierte und den Annahmeriegel der Hamburgerinnen zum Wackeln brachte. Nur noch selten ergaben sich gute Angriffspositionen für die GWE-Angreiferinnen. Überquerte der Ball das Netz, war die Havel-Abwehr zur Stelle und fischte die Bälle mit Bravour heraus. Allen voran glänzte Libera Imke Henningsen und flog das eineoder andere Mal durchs Feld. Über die Punkstände 7:3 und 12:5 beendete Kristin Sabrowske mit einem Killblock den dritten Satz (25:15).  

Der letzte Satz war jetzt nur noch eine Kür. Die VSV-Damen hatten jetzt richtig Spaß und spielten durch eine stabile Annahme und ein variantenreiches Zuspiel den gegnerischen Block aus (25:13). Am Ende können die Havelstädterinnen drei Punkte auf ihrem Konto verbuchen und klettern auf den vierten Platz der Tabelle.

Und weil es so schön war, geht es gleich am 25. Januar noch einmal mit dem Bus in die Hansestadt Hamburg. Dort wartet das Volleyball-Team Hamburg (VT Hamburg) auf unser Team. Die Partie startet ab 19 Uhr in der CU Arena.

Wir bedanken uns bei unseren mitgereisten Fans und dem Team der Lebenshilfe Oranienburg, die uns erneut einen Bus zur Verfügung stellten.

Für den VSV am Ball: Franziska Ambos, Michaela Galandi, Imke Henningsen, Lina Hoffmeister, Charlotte Kornprobst, Kristin Sabrowske, Natalie Sabrowske, Kathleen Weiß, Anika Zülow

Autorin: Die Zülow

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