Kurzer Prozess

Am vergangenen Sonntag holte der VSV Havel Oranienburg endlich den langersehnten ersten Heimsieg in der Saison 2019/2020 – und das in nur 64 Minuten.

Am 27.10.2019 empfang das Team von Coach Peter Schwarz das Tabellenschlusslicht VT Hamburg, das bis dahin noch kein Spiel der aktuellen Saison für sich entscheiden konnte. Nachdem die Hävlerinnen noch keines der bisher drei gespielten Spiele vor heimischer Kulisse gewinnen konnten, sehnte man sich mehr denn je nach dem ersten Heimsieg. Dieser Wille wurde auch vom ersten Ballwechsel an auf das Feld gebracht und führte schnell zu einer komfortablen Führung. Die Gäste hatten dem VSV wenig entgegenzusetzen und so ging der erste Satz mit 25:10 nach Oranienburg.

Auch im zweiten Satz schaffte es das Team um Kapitänin Anika Zülow von Beginn an das Tempo anzugeben und sich schnell in Führung zu spielen. Der Trainer vom VT Hamburg wechselte, was die Bank hergab, konnte aber nicht verhindern, dass auch der zweite Satz mit deutlichem Vorsprung an den VSV ging (25:11).

Der dritte Satz ist bekanntlich der schwerste, was sich auch an diesem Sonntag bewahrheiten sollte. Anders als noch in Satz 1 und 2 unterliefen den vorher so sicheren Oranienburgerinnen immer mehr Eigenfehler. Die Gäste witterten ihre Chance und schmissen noch einmal alles in die Waagschale. So blieb der dritte Durchgang bis zum Stand von 14:14 ein Duell auf Augenhöhe. Erst die Einwechselung von Kapitänin Anika Zülow brachte schließlich den entscheidenden Impuls und den VSV wieder auf die Siegesstraße. Mit 25:18 konnte man auch diesen Satz noch eindeutig für sich entscheiden und sicherte sich somit innerhalb von nur 64 Minuten endlich den ersten Heimsieg in dieser Saison.

Autorin: Luise Rosseck

Teile diesen Beitrag

Was denkst du?

Ich erkläre mich mit der Speicherung und Verarbeitung meiner Daten durch diese Website einverstanden.