Teilerfolg beim Regionalpokal Nord-Ost

Sonntag früh, um 07.00 Uhr, begann die Reise ins ferne Braunsbedra, wo es den Regionalpokal Nord-Ost zu bestreiten hieß. Der Sieg vom Vortag (3:0) gegen die Schweriner Damen steckte den Damen vom VSV Havel Oranienburg im Kopf, aber auch in den Knochen. 
In das erste Spiel startete der VSV noch etwas unsicher gegen den BBSC II. Die Annahmeleistung war durchwachsen und es wurde zu wenig Druck über den Aufschlag gebracht. Mit Kampf um den Satz gab der VSV ihn letztendlich ab (23-25). Der zweite Satz zeigte wenig Besserung, welcher ebenfalls an den BBSC II ging (17-25). Eine Veränderung in der Annahmeformation brachte Besserung seitens des VSV. Mit druckvollen Aufschlägen und besserer Passverwertung punkteten die Damen des VSV und holten sich den ersten Satz (25-15). BBSC II konnte nicht mehr gegen die Blockfront des VSV ankommen und hatte sichtlich eigene Probleme im Zuspiel und im Angriff (25-23). Alle Kräfte wurden mobilisiert, um das Fünfsatzspiel als Sieg zu verbuchen. VSV Havel Oranienburg dominierte nun durch druckvolle Aufschlagserien und konsequenter Chancenverwertung im Angriff und konnte so den Tie-Break für sich entscheiden (15-10).

Im zweiten Halbfinale des Pokals unterlag Braunsbedra dem Cupverteidiger BBSC Berlin I mit 0:3 (-12, -19, -17). Der Gastgeber begann übernervös und hatte zu großen Respekt vor der Zweitligamannschaft, vor allem aber Annahmeprobleme. Das Aufbäumen im zweiten Satz nach zeitweiliger 15:10-Führung durch gute Aufschläge und eine einsatzstarke Feldabwehr blieb unbelohnt. Mit einem 7:1-Lauf wendete der BBSC das Spiel zum 16:17 und blieb danach unbedrängt.

Im Finale hatte Oranienburg unerschrocken losgelegt, mutig aufgeschlagen, Punktchancen konsequent genutzt und den BBSC beim 6:4 zur ersten und 13:6 zur zweiten Auszeit veranlasst. Auch Doppelwechsel beim BBSC führten nicht mehr zur Wende in Satz eins (25-13). Starke Aufschläge und eine sehr effiziente Blockarbeit setzte den VSV nun unter Druck. Das setzte sich konsequent auch in Satz drei und vier fort, wobei bei Oranienburg ein zunehmender Kräfteverschleiß mit dem dritten Spiel innerhalb von 24 Stunden sichtbar wurde (13-25, 14-25, 14-25).

Wir bedanken uns recht herzlich bei der Lebenshilfe e.V., die uns für das gesamte Wochenende einen Kleinbus zur Verfügung gestellt hat.

Das nächste Heimspiel gegen die Damen des Grün-Weiß Eimsbüttel findet am 13.10. um 15 Uhr statt. Wenn der VSV die Leistung vom ersten Satz gegen den Zweitligisten BBSC abrufen kann, sollte einem Sieg nichts im Wege stehen.

Für den VSV Havel Oranienburg spielten: Zülow, Sander, Galandi, N. Sabrowske, K. Sabrowske, Kornprobst, Henningsen, Hoffmeister

Gecoached hat: der Peter

Autorin: Lina Hoffmeister

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