Zuhause weiterhin ungeschlagen – VSV Damen siegen gegen SCALA

Nach einer zweiwöchigen Spielpause traten die VSV Damen am Samstag, den 2. März in heimi-scher Halle gegen den derzeit Vorletzen der Tabelle – den SC Alstertal Langenhorn (SCALA) – an. Die Hamburgerinnen befinden sich aktuell im Abstiegskampf und nach zwei verlorenen Spielen gegen BBSC und RPB reiste der deutlich geschrumpfte Kader nun nach Oranienburg an. Wer jedoch glaubte, dass die Hamburgerinnen gegen den Tabellenzweiten deswegen nicht hellwach waren, musste sich schnell eines Besseren belehren lassen.

Der VSV startete mit Kapitänin Anika Zülow (AA), Anne Matthes (AA), Ronja Braitsch (MB), Mercedes Zach (MB), Natalie Sabrowske (D), Stefanie Koj (L) und Michaela Sabrowske (Z) ins Spiel. Dabei gestaltete sich der Satzverlauf bis zum 7:7 noch relativ ausgeglichen, bis der VSV durch eine hohe Eigenfehlerquote und inkonsequente Blockarbeit 17:14 ins Hintertreffen geriet. Zwar kämpfte man sich wieder auf ein 18:18 heran, doch am Satzende hieß es aus Sicht von SCALA bereits 24:22. Doch anhand eines taktischen Doppelwechsels – Franziska Ambos (Z) und Luise Rossek (D) kamen aufs Feld – und einer mutigen Aufschlagserie von Anne Matthes (MVP) konnte der fast schon verloren geglaubte Satz mit einem Ass 26:24 gewonnen werden.

Im zweiten Satz zeigte sich ein ähnliches Bild. Die VSV Damen fanden nicht in ihren gewohnten Rhythmus und zeigten an vielen Stellen nicht ihr spielerisches Potenzial. Im Gegenzug schlugen die Hamburgerinnen druckvoll auf und stellten immer wieder einen gekonnten Doppelblock gegen die Angriffe des VSV, sodass es zwischenzeitlich 14:21 stand. Eine Aufschlagserie von Natalie Sabrowske führte das Team wieder auf 18:21 heran und es erfolgte ein erneuter Doppelwechsel, um die vordere Angriffsreihe zu verstärken. Bei einem Stand von 23:24 – und damit Matchball gegen den VSV – war es wieder Anne Matthes, die ihrer Mannschaft mit starken Aufschlägen zu einem 26:24 Satzgewinn verhalf und Luise Rossek, die bereits zuvor durch eine hervorragende Blockarbeit hervorstach.

Dass Erfolg „kein Glück ist, sondern nur das Ergebnis von Blut, Schweiß und Tränen“ wusste nicht nur der Berliner Rapper Kontra K, sondern spätestens nach dem dritten Satz auch die VSV Damen, der mit 25:21 verdient an SCALA ging. Wollte man dieses Spiel heute für sich entscheiden und drei Punkte holen, um weiterhin Spitzenreiter RPB auf den Fersen zu sein, musste man zu alter Stärke zurückfinden und sich nicht auf die Fehler des Gegners verlassen.

Im vierten Satz begangen dann die Oranienburgerinnen zu arbeiten und zogen ihr Spiel in ge-wohnter Manier auf. Zum ersten Mal konnte man im gesamten Spielverlauf eine dauerhafte Führung ausbauen (8:5, 17:10, 21:16), die man nicht mehr aus der Hand gab und schließlich mit 25:17 und 3:1 Sätzen gewann – tamam, tamam.

Damit trennt weiterhin die VSV Damen nur ein Punkt vom Spitzenreiter RPB. Und auch wenn man die Meisterschaft nicht mehr in eigener Hand hat, so wird man doch versuchen, in den letzten zwei Spielen das maximale Ergebnis von sechs Punkten zu erreichen, um den Druck auf RPB weiterhin hoch zu halten. Dafür reisen die Oranienburgerinnen bereits am Samstag, den 9. März ins weit entfernte Kiel, um ihre Zielvorgabe zu erfüllen.

Für den VSV spielten: Franziska Ambos, Ronja Braitsch, Svenja Günzel, Imke Hennigsen, Stefanie Koj, Charlotte Kornprobst, Luise Rossek, Anne Matthes, Kristin, Michaela und Natalie Sabrowske, Mercedes Zach, Anika Zülow.

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