Sprung an die Tabellenspitze

Nach dem Spiel gegen den USV Potsdam gelang es dem VSV erneut, sich an die Tabellenspitze zu setzen. Aber zum Anfang. Am vergangenen Sonntag trafen die Oranienburgerinnen in der Rückrunde auf den USV Potsdam. Es versprach kein leichtes Spiel zu werden, da das Team aus Potsdam für seinen Kampfgeist bekannt ist – grade gegen den VSV. Die beiden Teams kennen sich gut aus dem Landespokal, bei dem sie sich alljährlich gegenüberstehen. Das Hinspiel konnte das Team um Robert Hinz und Ole Schröter mit 3:1 für sich entscheiden.

Die Damen aus Oranienburg starteten souverän in das Spiel. Eine gute Annahme und Abwehr um Libera Imke Henningsen erlaubte es Zuspielerin Franziska Ambos, das Spiel breit zu gestalten. Das erste Abtasten mit dem Gegner konnte das Team mit 25:18 für sich entscheiden.

Es zeigte sich erneut der Trend der Saison: nach einem guten Anfang stolperte man über den zweiten Satz. Es kam vermehrt zu Eigenfehlern und trotz Kampf konnte sich das Team nicht mit Punkten belohnen. Zudem machte der USV Druck mit starken Aufschlägen. Schnell geriet man mit 2:5 in Rückstand, der sich im Verlauf des Durchgangs erweiterte. Am Ende kam der VSV wieder in den Tritt, musste den Satz aber mit einem der höchsten Rückstände der Saison 14 zu 25 abgeben.

Das konnte und wollte man nicht auf sich sitzen lassen. Ein weiterer – erfreulicher – Trend der Saison ist, dass solche Tiefschläge den VSV nicht lange belasten. Satz 3 und 4 liefen wieder im Sinne von Trainer und Mannschaft. Die Oranienburgerinnen überzeugten in allen Elementen. Mit starken Aufschlägen und Angriffen wurde der USV unter Druck gesetzt und die Block-Feld-Abwehr machte es dem Gegner schwer, den Ball auf den Boden zu bringen. Eine Premiere gab es auch: Libera Stefanie Koj kam auf der Zuspielposition aufs Feld und konnte auch dort überzeugen. In der Konsequenz entschieden die Oranienburgerinnen die Sätze mit 25:16 und 25:17 für sich und gewannen das Spiel 3:1. Mit diesem Sieg rutscht der VSV auf Tabellenplatz 1, wenn auch mit einem Spiel mehr als Konkurrent RPB. Als wertvollste Spielerin des VSV wurde Luise Rossek ausgezeichnet.

Nun haben die Oranienburgerinnen zwei Wochenenden Pause, bevor es am Samstag, den 02.03.2019, um 18 Uhr in heimischer Halle gegen den SC Alstertal-Langenhorn geht.

Für den VSV am Ball: Franziska Amboss, Ronja Braitsch, Imke Henningsen, Stefanie Koj, Charlotte Kornprobst, Anne Matthes, Luise Rossek, Kristin Sabrowske, Natalie Sabrowske, Mareike Ulbrich, Mercedes Zach, Anika Zülow

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