VSV-Damen bleiben in 2019 ungeschlagen

Die VSV-Damen haben einen Lauf. Nachdem die 3 Top-Spiele im Januar gewonnen werden konnten, wurde am vergangenen Sonntag auch der SV Braunsbedra besiegt. Da der VSV lediglich einen Punkt hinter dem Tabellenführer aus Prenzlauer Berg liegt, zählt jeder Punkt.

Entsprechend motiviert starteten die Mädels pünktlich um 16 Uhr in die Partie. Schnell wurde klar, dass die Heimmannschaft nicht mehr die ist, die man vom Regionalpokal oder aus dem Hinspiel kannte. Dennoch konnten sich die VSV-Damen mit einem konzentrierten Spiel und einer tollen Aufschlagserie von Charlotte Kornprobst den ersten Satz mit 25:17 sichern.

Der zweite Satz verlief dann nicht wirklich nach Plan. Braunsbedra packte das ein oder andere Mal im Block zu, der VSV fand wenig Mittel. Die Annahme hat angefangen zu wackeln, was es Zuspielerin Michaela Sabrowske nicht leichter machte, ihre Angreiferinnen optimal einzusetzen, sodass Trainer Robert Hinz schon bei den Spielständen 2:6 und 6:11 seine beiden Auszeiten nehmen musste. Auch das
taktische Mittel des Doppelwechsels brachte nicht den gewünschten Erfolg. Die Oranienburgerinnen fanden nicht in ihr Spiel zurück, sodass dieser Satz doch recht deutlich mit 17:25 abgegeben wurde.

Satz Abhaken war nun die Devise. Die nächsten beiden Sätze sollten dem Tabellenzweiten gehören und so spielten sie jetzt auch wieder. Der Aufschlagdruck wurde erhöht, die Angriffssicherung stand besser und die eigenen Angriffe konnten im gegnerischen Feld untergebracht werden. Über die Stationen 13:7 und 22:17 konnte der VSV diesen wichtigen dritten Satz für sich entscheiden.

Nun galt es, die Spannung weiter beizubehalten, um 3 Punkte mit nach Hause zu nehmen. Das Trainerduo des VSV nahm 3 Wechsel vor: Mareike Ulbrich kam auf der Diagonalposition für Anne Matthes, Ronja Braitsch in der Mitte für Charlotte Kornprobst und Imke Henningsen als Libera für Stefanie Koj. Alle drei fügten sich super in das Spiel ein und die Oranienburgerinnen führten schnell mit 4 Punkten in diesem Satz. Eine hervorragende Aufschlagserie von Ronja Braitsch zwang die gegnerische Trainerin beim Stand von 9:16 zu einer Auszeit. Aber diese half nun auch nicht mehr. Mit guter Stimmung holte sich der VSV auch den vierten Durchgang vor den knapp 80 Zuschauern mit 25:20.

Für den VSV spielten: Franziska Ambos, Ronja Braitsch, Svenja Günzel, Imke Henningsen, Stefanie Koj, Charlotte Kornprobst, Anne Matthes, Kristin Sabrowske, Michaela Sabrowske, Mareike Ulbrich, Anika Zülow

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