VSV schlägt Tabellenführer mit 100 zu 99 Punkten

Für den VSV stehen Stefanie Koj, Anika Zülow, Anne Matthes, Manuela Sabrowske, Kristin Sabrowske, Luise Rossek und Mercedes Zach in der Startformation, als die beiden Spitzenteams am Sonntag in Oranienburg im ersten Spiel des soeben begonnenen Jahres aufeinander treffen.

Sehr souverän steigt der VSV in die gut vorbereitete Partie ein. Zuspielerin Michaela Sabrowske scheint ihren Gegner gut im Blick zu haben und verteilt ihren Teamkolleginnen die Bälle, sodass diese ihrer Spielfreude freien Lauf lassen können. So behält der VSV im ersten Satz die Führung und kann diesen mit 25:19 für sich entscheiden.

Im zweiten Satz liegt das Team von Robert Hinz schnell 1:4 hinten. Durch einen Megablock von Kristin Sabrowske, die auch schon im vorherigen Satz mit starker Blockarbeit den ein oder anderen Punkt für ihr Team einholen konnte, tastet sich der VSV wieder an seinen Gegner heran. Trotz teilweise starker Aktionen scheint Trainer Robert Hinz nicht sehr zufrieden mit der Situation zu sein und hat bei einem Punktstand von 4:10 bereits beide Auszeiten aufgebraucht. Der Tabellenführer bewahrt sich in diesem Satz einen kalten Kopf und gleicht das Satzverhältnis wieder aus.

Auch im 3. Satz hat der VSV leichte Startschwierigkeiten. Der Gegner behält seinen Aufschlagdruck konsequent bei, aber der VSV hat die Vision, beim Titelrennen dabei zu sein und will sich nicht so schnell geschlagen geben. Mit langen, spektakulären Ballwechseln zieht der VSV Punkt für Punkt an den Gästen vorbei. Das Spiel beweist, dass sich beide Teams zu Recht an der Spitze der Tabelle befinden. Die Mädels folgen ihrem eigenen Beispiel aus dem 1. Satz und können auch diesen Satz zu 19 für sich entscheiden.

Der 4. Satz ist ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das spannender nicht sein könnte. Die Außenspielerinnen beider Seiten greifen hervorragend an, Libera Stefanie Koj fischt einen Ball nach dem Anderen heraus und hält somit ihr Team im Rennen und Luise Rossek präsentiert sich nicht nur auf Diagonal in gutem Licht. Leider schaffen es die Brandenburgerinnen bei zwei Matchbällen nicht, den Sack zuzumachen und somit geht Coach Robert Hinz mit seinen Schützlingen mit leicht enttäuschter Miene in den Tie-Break. Nach kurzer Verschnaufpause stehen die Hävlerinnen wieder hoch konzentriert auf dem Feld und kämpfen vor 142 Fans um den Sieg, den sie sich dann schließlich bei einem Punktstand von 15:10 verdient einholen können.

Die Damen vom VSV bedanken sich für die zahlreiche Unterstützung und freuen sich schon auf den kommenden Samstag, an dem sie um 18 Uhr auf den nächsten, anspruchsvollen Gegner BBSC treffen werden.

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