Drei Spiele, drei Siege – VSV-Damen setzen Serie fort

Diesen Samstag ging es für die erste Damenmannschaft des VSV zum Aufsteiger SC Alstertal-Langenhorn (SCALA), den man als Neuling der Liga bis dato nur aus Berichten kannte.

Dabei konnten die Trainer Michael Bade und Ricardo Galandi dieses Mal auf einen nahezu vollständigen Kader zurückgreifen: Zuhause bleiben mussten nur Julia Rienhoff (AA) und Charlotte Kornprobst (MB), die weiterhin verletzt sind, sowie Michaela Sabrowske (Z), die leider kurzfristig erkrankte, sodass man mit nur einer Zuspielerin (Anne Tegge) nach Hamburg reisen musste. Erfreulich für die daheimgebliebenen Spielerinnen und Fans war jedoch, dass SCALA einen gut funktionierenden Live-Ticker im Internet anbot.

Nach einer konzentrierten Erwärmungsphase startete die Partie um 19:00 Uhr, bei der man zunächst gut ins Spiel fand und SCALA mit kraftvollen Angriffen unter Druck setzte. Im weiteren Spielverlauf kam es jedoch immer wieder zu kleineren Konzentrationsschwächen in der Feldaufteilung, die es Zuspielerin Anne Tegge schwer machten, die Bälle variantenreich an ihre Angreifer zu verteilen. Zudem vermehrten sich gleichzeitig die Eigenfehler, sodass der erste Satz zwar noch mit 25:21 gewonnen werden konnte, aber insgesamt eine durchwachsene Teamleistung zu verzeichnen war.

Das Trainergespann Bade/Galandi warnte sodann auch seine Spielerinnen zu Beginn des zweiten Satzes, dass eine solche Partie wie gegen SCALA „schnell kippen und anders ausgehen“ könne, unterbinde man nicht die eigenen Unkonzentriertheiten. Bei einem Stand von 1:6 und einer ersten Auszeit für den VSV, war die Voraussage leider Gewissheit. Die VSV-Damen agierten verhalten und waren nicht in der Lage, Ruhe und Ordnung in ihr Spiel zu bringen. Hinzu kam ein mäßiger Block, der es Abwehrspezialistin Katja Joachim auf der Liberoposition schwer machte, die gegnerischen Angriffe zu verteidigen. Bei einem Stand von nunmehr 8:17 nahm man eine zweite Auszeit und war sich bewusst, dass man fortan frei aufspielen musste, um gestärkt in den dritten Satz zu gehen. Neue Impulse setzen dabei Lisa Glor (D) und Frederike Fischer (AA), die für Natalie Sabrowske (D) und Kathrin Temtchina (AA) eingewechselt wurden. Fortan fingen die VSV-Damen an zu kämpfen und verloren den zweiten Satz nach Rückständen von 13:22 und 16:24 nur denkbar knapp mit 21:25.

Von nun an agierte das Team wach und knüpfte endlich an die Leistung der vorangegangenen Spiele an. Dabei war es wiederholt Anika Zülow (AA), die mit einer überragenden Angriffsquote von 54% beste Spielerin mit 18 Punkten war und die präzisen Annahmen von Antje Haferkorn (L) immer wieder erfolgreich verwandelte. Dicht gefolgt von Natalie Sabrowske (D), der die Auszeit im zweiten Satz gut getan zu haben schien: Mit insgesamt 16 Punkten und starken Aufschlagsserien kehrte sie zu ihrer alten Spielform zurück. Neu auf der Mittelblockerposition begann Frederike Fischer, die viel Verantwortung übernahm und eine überzeugende Leistung bot. SCALA konnte dem immer weniger entgegensetzen und machte nun auch vermehrt im Aufschlag Fehler, sodass der dritte Satz mit 25:17 und der vierte Satz mit 25:14 an den VSV gingen.

Nach hartem Kampf bedankten sich die VSV-Damen überglücklich bei den mitgereisten Fans, ohne deren Stimmung das Spiel sicherlich einen anderen Verlauf genommen hätte. Hervorzuheben an diesem Tag ist die geschlossene Mannschaftsleistung, bei der jede Spielerin für die andere einstand und man sich sowohl auf als auch neben dem Spielfeld lautstark unterstützte. Auch gilt besonderen Dank den Trainern, die nach einem nervenaufreibenden Spiel die vom Unternehmen Koczessa gesponserten Busse noch drei Stunden nach Oranienburg lenkten.

Nach nunmehr drei Siegen aus drei Spielen will das Team den Schwung nutzen, wenn es kommenden Samstag (31.10.) um 16:00 Uhr in eigener Halle auf den Tabellenersten „Rotation Prenzlauer Berg“ trifft. Erwartet wird ein packendes und hochkarätiges Duell, bei dem sich die VSV-Damen bei ihrem ersten Heimspiel tatkräftige Unterstützung erhoffen. Zudem erwartet unsere kleinsten Zuschauer ein Halloween-Spezial: Verkleidet euch furchterregend und befüllt eure Beutel mit leckeren Süßigkeiten.

Für den VSV spielten: Lisa Glor, Frederike Fischer, Antje Haferkorn, Katja Joachim, Celina Kunde, Kristin Sabrowske, Natalie Sabrowske, Anne Tegge, Kathrin Temtchina, Anika Zülow.

4 Kommentare


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  1. 1
    Ricardo Galandi

    Trotz arktischen Verhältnissen und Störaktionen wie Waffelduft habt ihr geschlossen agiert und verdient gewonnen. Wir sind stolz auf euch!

  2. 2

    Mädels, weiter so! Ich bin stolz auf euch! Mit so guten Nachrichten werd ich sicher schnell wieder gesund :-)

  3. 3
    Barbara

    Einfach Klasse, Mädels! Es ist eine Freude, euch spielen zu sehen! Ganz toller Service für die Daheimgebliebenen: euer Video und der live ticker von Scala! Vielen Dank auch für den super Spielbericht- als wären wir dabei gewesen! Wir sind stolz auf euch und freuen uns riesig auf’s erste Heimspiel☺

  4. 4

    die Anfahrt hat sich auf jedenfall gelohnt…Ihr wart Klasse!

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