Klassenerhalt trotz Niederlage geschafft           

11085805_962169433801213_1230381973_oFür die Frauen des VSV Havel stand am vergangenen Samstag das letzte Heimspiel der ersten Saison in der dritthöchsten Liga an. Zu Gast waren die Nordlichter von WiWa Hamburg, gegen die es im Hinspiel eine deutliche 0:3-Niederlage gab. Vor heimischem Publikum wollten sich die Damen würdig von ihren Fans verabschieden und vorzeitig den Klassenerhalt festmachen.

Bevor es ernst wurde, übernahm Vorstandsmitglied Ingo Jusepeitis das Wort und bedankte sich bei den kleinen und großen Helfern, die stets für einen reibungslosen Ablauf der Spieltage sorgten. Im Anschluss erhielten auch die Spielerinnen eine kleine Aufmerksamkeit, ehe sie aktiv werden durften.

Die Trainer Bade und Galandi sahen wie so oft einen fahrigen Start ihrer Mannschaft, die bereits früh mit 7:13 zurücklag. Wackler in Annahme und Zuspiel ließen keinen vernünftigen Spielaufbau zustande kommen, auch im Aufschlag war noch deutlich Luft nach oben. Beim 15:15 schien die Wende eingeleitet, diverse unnötige Fehler sorgten dennoch für den 21:25-Satzverlust.

Ein Duell auf Augenhöhe sahen die lautstarken Zuschauer im folgenden Durchgang. Ein Kopf-an-Kopf-Rennen entwickelte sich, bei dem die knappe Führung ständig wechselte, sich jedoch bis zum Ende kein Team entscheidend absetzen konnte. Unter großer Anstrengung ging der Satz mit 26:24 an den Gastgeber.

Im dritten Durchgang übernahm der VSV das Ruder. Trotz einer überlegenen 18:10-Führung ließen die Frauen ihren Gegner am Ende aber wieder stark verkürzen. Mit 25:21 konnte der Satz zwar noch gewonnen und damit der Klassenerhalt erreicht werden, man ließ die Hamburger dadurch jedoch wieder ins Spiel kommen. Dies sollte sich schließlich rächen.

Teilweise Chaos herrschte dann im vierten Satz. Auf keiner Position wurde die nötige Konsequenz gezeigt, um das Spiel zugunsten des VSV vorzeitig zu entscheiden. Über 12:22 und 16:23 holte sich Hamburg beim 25:18 den Satzausgleich.

Die Vorzeichen für den Tie-Break standen nicht gut, wurden doch bisher alle verloren. Diese Statistik womöglich im Hinterkopf, agierten die Frauen auch wieder sehr nervös. Nach einem 6:10 konnte der zwischenzeitliche Ausgleich zwar erzielt werden, drei aufeinanderfolgende Eigenfehler ließen Hamburg aber schließlich beim 15:12 feiern.

Im Anschluss an die Partie wurde zunächst Kristin Sabrowske, die an diesem Tag leider verletzungsbedingt passen musste, als wertvollste Spielerin der Saison gekürt. Die mehr als 100 Zuschauer, die noch einmal den Weg in die Halle gefunden haben, konnten bei der anschließenden Tombola tolle Preise gewinnen.

Fakt ist, dass die Fans in dieser Spielzeit einmal mehr unschlagbar und ausschlaggebend für die beachtliche Heimspielbilanz waren.15 der bisher erspielten 22 Punkte konnten Zuhause geholt werden. Auch die Statistik des Verbandes beweist, dass der VSV als Aufsteiger mit durchschnittlich über 100 Besuchern im gesamten Saisonverlauf die meisten Zuschauer in die Halle locken konnte. Wir bedanken uns bereits jetzt bei allen, die vor und hinter den Kulissen unermüdlich zu dem gelungenen Abenteuer Dritte Liga beigetragen haben.

Wer die Mannschaft ein letztes Mal unterstützen möchte, der sollte sich schnellstmöglich ein Ticket für die Auswärtsfahrt nach Kiel am 28. März sichern. Trotz des gesicherten Klassenerhalts wollen wir den Spieltag erfolgreich gestalten und im Anschluss gemeinsam mit euch die erfolgreiche Saison feiern.

 

VSV – WiWa Hamburg 2:3 (-21, 24, 21, -18, -12)

VSV: Haferkorn, Fischer, Ambos, Joachim, Kamer, Harnisch, Kunde, Lutz, M. Sabrowske, N. Sabrowske, Kornprobst, Husmann

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