Mit einem Sieg in die Winterpause

WeihnachtsmannschaftNach den zwar gewonnenen Spielen, aber gleichzeitig unnötigen Punktverlusten der letzten Wochen – drei der vier Spiele wurden erst im Tie-Break entschieden -, wollte sich die Frauenmannschaft des VSV Havel Oranienburg mit drei Punkten und dem zweiten Tabellenplatz in die Winterpause verabschieden.  Dies sollte keine leichte Aufgabe werden, da mit dem TSV Tempelhof-Mariendorf der direkte Verfolger wartete, der nur aufgrund eines Spiels weniger hinter den Oranienburgerinnen lag. Zwar hatte man die Berlinerinnen im Hinspiel in eigener Halle deutlich mit 3:0 schlagen können, doch zu der Zeit war die personelle Situation auf beiden Seiten anders.

Am dritten Advent kämpften nun beide Teams um den zweiten Platz. Nicht nur spielerisch, auch größentechnisch begegneten sich zwei Mannschaften auf Augenhöhe. Da die Favoritenrolle hierbei keinesfalls klar definiert werden konnte, gingen die Frauen um das Trainergespann Bade/Galandi unbefangener in die Partie als noch in den Wochen zuvor. Dieser psychologische Aspekt machte sich bemerkbar. Zwar lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch, am Ende konnte der VSV dennoch beim 25:22 jubeln.

Ein ähnliches Bild zeigte sich im zweiten Durchgang. Die Oranienburgerinnen erarbeiteten sich zwischenzeitlich eine bequeme Führung, erzielten mehrfach Punkte am Stück, zeigten aber auch ebenso Schwächen, die den Gastgeber immer wieder herankommen ließen. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung ging jedoch auch dieser Satz an die Gäste (22).

Mit dem Gewinn des dritten Satzes wollte man sich nun ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk machen, unnötigerweise verteilte der VSV aber dann selbst die Geschenke. Die Berlinerinnen mussten sich wenig Bemühen, um Punkte zu erzielen, das Warten auf Oranienburger Fehler genügte völlig. So konnte der Gegner zwischenzeitlich auch mit mehr als sieben Punkten enteilen. Bis auf zwei Zähler kam man kurzzeitig wieder heran, um letztlich doch deutlich mit 25:17 zu verlieren.

Angestachelt von diesem Satzverlust und gleichzeitig von den eigenen lautstarken Fans geputscht, ging das Team um Kapitän M. Sabrowske in den vierten Satz. Eine stabile Annahme, druckvolle Aufschläge und platzierte Angriffe sorgten schließlich für den 25:20-Satzgewinn.

Damit konnte sich der VSV in der Tabelle ein Polster von fünf Punkten verschaffen und überwintert nun sicher auf dem zweiten Rang. Nach den anstrengenden letzten Wochen hat die Mannschaft nun bis zum 11.1. Zeit zur Regeneration, ehe der nächste harte Brocken wartet. Mit dem SV Energie Cottbus stellt sich dann der nunmehr Drittplatzierte vor. Anpfiff ist um 19 Uhr in der Poznanerstraße in Cottbus.

VSV – TSV TM 3:1 (22, 22, -17, 20)

VSV: M. Sabrowske, N. Sabrowske, K. Sabrowske, Ambos, Kornprobst, Kraeft, Husmann, Joachim, Vogel

2 Kommentare


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  1. 1

    Mensch Mädels, ich werd unsere Wochenendausflüge ganz schön vermissen. Aber ich denke die freien Wochen werden dem gesamten VSV-Lazarett ganz gut tun.

    Die Tempelhofer können einem ja schon fast leid tun. Jedes Jahr versauen wir denen das Weihnachtsfest… :)

  2. 2

    Obwohl ich auch denke, dass uns die Pause körperlich wie seelisch nur gut tun kann, vermisse ich meine Mädels jetzt schon! 3 Wochen ohne euch wird ne harte Nummer, ein Hoch auf unsere whatsapp Gruppe

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