Nur ein Pünktchen geholt

Gegen das Schlusslicht des Köpenicker SC III waren eigentlich drei Punkte eingeplant, hatte der Gegner doch bisher kein Spiel gewonnen und lediglich zwei Sätze geholt. Diesem Abwärtstrend wollte man anscheinend entgegenwirken, denn bereits beim Eintritt in die Halle gab es verwunderte Gesichter auf VSV-Seite, da einige neue Gesichter bei den Berlinerinnen vorzufinden waren.

Diese Veränderung machte sich beim KSC bezahlt. Die Oranienburgerinnen sahen sich starken Aufschlägen gegenüber und fanden zunächst nicht ins Spiel. Bis Ende des Satzes rannten sie einem Rückstand hinterher. Nach einer Aufholjagd hatte man beim 25:24 selbst Satzball, doch ohne Fremdeinwirkung verletzte sich Kapitän Haferkorn in dieser Situation. Da sämtliche Angreifer der Bank bereits gewechselt wurden, musste nun Zuspielerin Kraeft auf die Außenposition. Von dem Schock erholten sich die Damen jedoch nicht mehr und gaben den Satz mit 25:27 ab.

Im zweiten Durchgang zunächst ein ähnliches Bild, ehe man gegen Ende Stabilität ins eigene Spiel brachte und den Gegner so zu Fehlern zwingen konnte. Mit 25:18 ging der Satz an die Havelstädterinnen um die Trainer Bade und Galandi.

Leider war dieser Spieltag ein Auf und Ab. Der Schwung des vorherigen Satzes wurde mit in den dritten Durchgang genommen. Bis auf teilweise fünf Punkte konnte der VSV sogar in Führung gehen. Nun zeigten die Berlinerinnen jedoch wieder ihre Klasse im Aufschlagspiel und setzten die Gäste damit unter Druck. Diesem konnte nicht standgehalten werden und so ging dieser Satz noch knapp mit 25:23 an die Köpenickerinnen.

Mit stabiler Annahme und eigenen druckvollen Aufschlägen bekam man den Gastgeber nun wieder in den Griff. Die zahlreich mitgereisten Fans klatschten ihre Mannschaft lautstark nach vorn und hatten damit maßgeblichen Anteil am 25:19-Satzgewinn.

Zum ersten Mal in dieser Saison mussten die VSV-Damen nun in den entscheidenden Tie-Break. Hier hatten sie zunächst die Nase vorn und erspielten sich einen 7:4-Vorsprung. Ab da Riss der Spielfaden. Zu viele Eigenfehler sorgten dafür, dass der KSC beim Seitenwechsel mit 8:7 die Nase vorn hatte. Die Aufschlagstärke der Gäste kam nun erneut zum Tragen, sodass es nicht verwunderlich war, dass das Spiel beim 15:11 mit einem Ass beendet wurde.

Schmerzlicher als die eigentliche Niederlage trifft die Mannschaft die Verletzung von Haferkorn, da beim Spitzenspiel gegen Rotation Prenzlauer Berg in der nächsten Woche bereits einige Stammspieler fehlen. Ziel wird es daher sein, aus den vorhandenen Möglichkeiten das Beste zu machen und vielleicht für eine Überraschung zu sorgen.

Anpfiff ist am 17.11.2013, 15 Uhr, in der MBS Arena.

VSV – KSC 2:3 (-25, 18, -23, 19, -11)

VSV: Haferkorn, Kraeft, Ambos, Mittelstedt, Joachim, Kornprobst, K. Sabrowske, M. Sabrowske, N. Sabrowske, Husmann, Vogel

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