Revanche im letzten Heimspiel

Am vergangenen Samstagabend fand für die VSV Damen das letzte Spiel der Saison 2017/18 statt. Gegner war die junge Mannschaft aus Potsdam, an die man sich noch gut erinnern konnte. Im Hinspiel gelang es den Potsdamerinnen mit viel Kampfgeist die VSV Damen aus dem Konzept zu bringen und das Spiel mit 3:1 für sich zu entscheiden. Diese Niederlage sollte jedoch mit dem letzten Spiel vor eigenem Publikum vergessen gemacht werden und so standen 12 hochmotivierte Spielerinnen auf dem Feld.

Der erste Satz startete etwas verhalten und eigentlich VSV-typisch mit einigen Annahmeproblemen. Aus diesen kämpfte man sich jedoch schnell heraus. Mit platzierten Angriffen, vor allem von Kathrin Temtchina, gelang es sich einen deutlichen Vorsprung zu erarbeiten, so dass der erste Satz mit 25:18 gewonnen wurde.

Den VSV Damen war nun bewusst, dass sie nicht einfach abschalten durften. Denn auch bei einem Rückstand blieben die Potsdamerinnen in der Vergangenheit stets mutig und kämpferisch. Mit erhöhter Aufmerksamkeit ging es dann also in den zweiten Satz. Und wie zu erwarten, dieser Satz wurde über eine lange Dauer von der Gastmannschaft dominiert. Auf Seite der Heimmannschaft schlichen sich vor allem zu Beginn einige zu vermeidende Eigenfehler ein und auch der Aufschlagdruck ließ etwas nach. Robert Heimann, der die Mannschaft von der Bank aus zusammen mit der verletzten Kristin Sabrowske unterstützte, fand jedoch in den Auszeiten die richtigen Worte und so gelang es, auch diesen Satz mit 25:22 für sich zu entscheiden.

Auch der dritte Satz verlief ähnlich eng wie der vorherige. Mit der taktischen Einwechslung von Natalie Sabrowske und Julia Löchel wurde zur Mitte des Satzes noch einmal neuer Schwung in das Spiel gebracht. Mit viel Kampfgeist und erneut platzierten Angriffen gelang es diesen letzten Satz mit 25:21 zu gewinnen und somit das Spiel aus der Hinrunde wettzumachen.

Die goldene MVP Medaille erhielt nach dem Spiel Nele Trobisch, welche mit viel Kampfgeist und sehr guter Blockarbeit überzeugte. Weiterhin wurde auf Seite der Gastmannschaft Rosa Ahrenberg mit der MVP Medaille ausgezeichnet. Julia Löchel erhielt außerdem hochverdient die Auszeichnung als wichtigste Spielerin der Saison.

Die 104 erschienenen Zuschauer freuten sich nach diesen 75 Minuten zwar vor allem über den Sieg der VSV Damen, jedoch stand auch noch die jährliche Verlosung von insgesamt 33 Preisen an, wobei es als Hauptpreis eine einwöchige Reise zu gewinnen gab. Die Spannung in der Halle stieg also erneut spürbar an.

Mit einem noch zufriedenstellenden 5. Platz verabschieden sich die VSV Damen aus dieser Drittligasaion. In den nächsten Wochen geht es vor allem darum, sich noch einmal gezielt auf den Landespokal am 06. Mai 2018 vorzubereiten, bei dem das oberste Ziel sein wird den Titel zu verteidigen.

Ein großer Dank geht an dieser Stelle an alle Fans und Unterstützer, die trotz der durchwachsenen Saison immer an die Mädels geglaubt und diese nach einer Niederlage wiederaufgebaut haben.

Für den VSV spielten: Ronja Braitsch, Charlotte Kornprobst, Celina Kunde, Josefine Peschel, Michaela Sabrowske, Natalie Sabrowske, Kathrin Temtchina, Anika Zülow, Julia Löchel, Nele Trobisch, Sophie Schneider und Svenja Günzel.

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