VSV-Damen unterliegen Aufsteiger Braunsbedra vor heimischem Publikum

Am 28.01.2018 bestritten die Mädels des VSV Havel Oranienburg vor heimischen Publikum das Rückspiel gegen den Tabellennachbarn SV Braunsbedra.

Der VSV startete gut in den Satz, wodurch der Gegner nach guten Aufschlägen von Julia Löcher bei einem Punktestand von 4:0 in die erste Auszeit gezwungen wurde. Auch diese konnte sie aber nicht aus der Ruhe bringen und der SV Braunsbedra konnte das Aufschlagrecht erst nach einem weiteren Punkt für sich entscheiden.

Die Mädels des VSV machten Ihr Spiel und konnten den Gegner mit sieben Punkten Abstand hinter sich lassen, als sich der gegnerische Trainer für die zweite Auszeit entschied (5:12). Darauf folgte ein starker Ballwechsel beider Seiten welchen letztlich der VSV für sich entscheiden konnte. Auch hier also kein Trainierpunkt! Nach einem starken Auftakt bis 20:10 unter Ausnutzung von Blockschwächen des Gegners lies die Konzentration bei Oranienburg nach und so musste Trainier Michael Bade bei 21:15 eine Auszeit nehmen um die Mädels neu zu ermutigen. Dies wurde durch einen Zauberpass von Julia Löchel mit anschließendem blockfreien Angriff von Nele Trobisch umgesetzt! Nun fehlten nur noch 3 Punkte bis zum Satzgewinn!
Auch wenn der Gegner langsam ins Spiel fand, war das aber für einen Satzgewinn zu spät und so endete der erste Satz 25:19 für den VSV.

Durch die gewonnene Motivation des Gegners zum Satzende, trat SV Braunsbedra deutlich stärker auf, was die Mädels des VSV bei 0:5 in die erste Auszeit zwang. Die beruhigenden Worte des Trainergespanns sowie die Hymne des VSV verhalfen zum Erlösenden ersten Punktgewinn in diesem Satz. Dennoch konnten die Mädels daran nicht anknüpfen. Braunsbedra brachte starke Aufschläge über das Netz, was die Annahme in Bedrängnis brachte und der Notpass auf den Außenangreifer meist die einzige Lösung darstellte. Darauf stellte sich der Gegner allerdings ein und stellte den Block stabil in den Weg. Ein Wechsel sollte wieder mehr Ruhe in die Annahme und Abwehr bringen. Dies gelang auch und somit konnte der VSV wieder auf Augenhöhe mitspielen – die Aufholjagd konnte beginnen. Mit starken Ballwechseln beider Seiten blieb das Spiel sehr spannend für die über 70 Zuschauer in der HBI Halle. Den Mädels gelang es einen Ausgleich zu erzielen – 17:17! Die Gegner hielten jedoch dagegen und drehte noch einmal auf. Bei 18:21 nahm VSV die zweite Auszeit. Das Trainergespann entschied sich für einen weiteren Spielerwechsel um den Gegner noch einmal mit einer neuen Varianz an Angriffen unter Druck zu setzen.
Allerdings belohnte sich der SV Braunsbedra für den starken Start in den Satz und beendete den Satz mit 20:25.

Wie der letzte Satz endet, so startet der Dritte. Beide Mannschaften spielten von Anfang an konzentriert, wobei der VSV immer wieder vorn lag (7:4, 11:7, 12:9). Braunsbedra gelang es dennoch einen Ausgleich bei 13:13 zu erzielen. Von nun an spielten beide Teams Ihr Side-Out stark aus. Die Mädels des VSV erarbeiteten sich einen zwei Punkte Vorsprung, woraufhin Braunsbedra gleich mit vier Punkten nachlegte. Leider konnte eine Auszeit des Oranienburger Trainers nicht fruchten und somit ging auch der dritte Satz an den SV Braunsbedra.

Nach dem verloren dritten Satz fanden die Mädels nur schwer zurück ins Spiel, weshalb Michael Bade sich gezwungen sah bei 4:9 eine Auszeit zu nehmen. Diese brachte auch die gewünschte Veränderung und der VSV konnte auf 8:9 verkürzen. Beide Mannschaften ließen die Eigenfehlerquote steigen und so Punktete jedes Team mehrfach abwechselnd. SV Braunsbedra machte jedoch immer einen Schritt mehr als der VSV und konnte lange Ballwechsel schlussendlich für sich entscheiden. Mit 15:20 startete die Crunchtime, alles oder nichts hieß es nun!
VSV entschied sich dazu eine Schippe draufzulegen und verkürzte auf 18:20.
Nach einer Auszeit auf gegnerischer Seite ließ SV Braunsbedra ab hier nichts mehr anbrennen und gewann den Satz mit 20:25 aus Sicht des VSV. Somit mussten sich die Oranienburgerinnen mit einem 3:1 geschlagen geben.

Verdient wurde auf Seiten des VSV Nele Trobisch und auf gegnerischer Seite Nora Lenschuer zum MVP gewählt.

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