Berg- und Talfahrt

Am Sonntag, den 14.01.18, trafen die 1. Damen zum zweiten Mal in dieser Saison auf die jungen und hochgewachsenen Spielerinnen der SG Rotation Prenzlauer Berg (RPB). Nach einer eindeutigen 0:3-Niederlage im Hinspiel war die Zielstellung für diese Partie eindeutig. Man wollte sich beim erneuten Aufeinandertreffen vor heimischer Kulisse steigern und an die Leistungen der vergangenen Spiele anknüpfen.

So startete das Team um Kapitänin Anika Zülow vor rund 150 Zuschauern konzentriert in den ersten Satz, wobei beide Teams ausgeglichen und mit ansehnlichen Ballwechseln agierten. Lediglich gegen Ende des Satzes konnten die VSV-Damen einen Vorsprung erzielen und beendeten den Satz mit 25:21.

Nach einem gewonnenen ersten Satz war die Freude groß und man ging optimistisch in den Zweiten. Es zeigte sich hier jedoch schon bald ein anderes Bild. RPB stabilisierte und steigerte sich vor allem im Aufschlag, was zu vielen Fehlern in der Annahme auf Seiten der VSV-Damen führte, die somit keinen Druck im Angriff aufbauen konnten. Damit machte man es dem Gegner leicht, sodass dieser zwischenzeitlich mit 18:9 führte. Bei einem Stand von 14:22 wechselte Bade die lange verletzte K. Temtchina für L. Rossek ein, die damit ihren ersten Einsatz der Saison bestritt. Trotz eines Kampfes der VSV-Damen hieß es am Ende 25:18 für die Gäste aus Berlin.

Dies führte auch im kommenden Satz dazu, dass die Oranienburgerinnen, wie so häufig in dieser Saison, den Faden verloren. Konnte man bis zur Satzmitte das Spiel noch ausgeglichen gestalten (11:9), setzte sich RPB nun weiter ab und gewann auch diesen Satz deutlich mit 25:13.

Das Trainergespann Bade/Heimann fand in der Satzpause scheinbar die richtigen Worte. Der VSV ging nun wieder konzentrierter zu Werke und steigerte sich vor allem im Aufschlag und der Feldabwehr. Nun entfaltete der VSV zudem seinen gewohnten Angriffsdruck, dem die Damen von Rotation nicht mehr Stand halten konnten. Hier zeigte vor allem Nele Trobisch ihr Potenzial. Der Satzausgleich gelang mit 25:21.

Es ging nun schon zum sechsten Mal in der Saison in den Tie-Break. Auch hier hatten die Spielerinnen um Anika Zülow den besseren Start und überzeugten bis zum Seitenwechsel (8:5). Wie auch im letzten Spiel gegen SCALA, unterliefen dem VSV in der nun entscheidenden Phase zu viele individuelle Fehler, sodass die Gästespielerin Wiesner mit einer Aufschlagserie ihre Mannschaft mit 13:8 in Führung brachte. Der Druck lag nun auf Seiten des VSV, wenn noch ein Sieg erreicht werden sollte. Kristin Sabrowske führte das Team mit einer Aufschlagserie nochmals heran (12:13), aber die Gäste ließen sich nicht beirren, sicherten sich den Tie-Break mit 15:12 und somit den Sieg. Somit gelang die Revanche zum Hinspiel leider nicht vollständig.

Der Gästetrainer wählte Josefine Peschel zur wertvollsten Spielerin der Partie. Trainer Bade entschied sich für Samira Bochr vom RPB.

Nach einem spielfreien Wochenende treffen die VSV-Damen am 28.01.18, 15 Uhr vor heimischer Kulisse auf den SV Braunsbedra.

Für den VSV Havel Oranienburg spielten: R. Braitsch, S. Günzel, C. Kornprobst, J. Löchel, J. Peschel, L. Rossek, K. Sabrowske, M. Sabrowske, N. Sabrowske, K. Temtchina, N. Trobisch, A. Zülow

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