VSV-Damen bezwingen BBSC II mit überragender Mannschaftsleistung

Am gestrigen Samstag kam mit dem BBSC II ein starker Gegner an die Havel, der als Tabellenzweiter bis dato drei Plätze über den VSV-Damen rangierte. Dennoch hatte sich das Team um Spielkapitänin Anika Zülow nach dem starken 3:0-Heimsieg gegen den VC Parchim in der vorherigen Woche vorgenommen, die dort wieder gewonnene Spielstärke beizubehalten und die Gastmannschaft erheblich unter Druck zu setzen. Wieder mit im Kader stand hierfür Michaela Sabrowske, die zuletzt prüfungs- und urlaubsbedingt fehlte.

Trotz hoher Motivation und lautstarker Fans – allen voran die Klasse 10 f der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule – startete der VSV Havel Oranienburg erst einmal verhalten in die Partie. Resultat war ein 0:4-Rückstand, der sich über 5:11 bis hin zum 17:20 konstant hielt. BBSC II agierte in dieser Spielphase aufschlag- und abwehrstark; ferner setzte Zuspielerin Anna-Lena Vogt (MVP) ihre Angreiferinnen um Romy Munz und Juliane Pohle derart in Szene, dass sie immer wieder Löcher im Block der VSV-Damen fanden. So schnell wollte sich das Team vor heimischer Kulisse jedoch nicht geschlagen geben: Mit großem Kampfgeist und einer geschlossenen Mannschaftsleistung schafften es die VSV-Damen tatsächlich, BBSC II den bereits sicher geglaubten Satz noch zu nehmen und 25:22 für sich zu entscheiden.

Mit frischem Aufwind sollte es nun im zweiten Satz so positiv weitergehen. Allerdings glich der BBSC II nun Unsicherheiten in eigener Annahme besser aus und bestach durch eine herausragende Blockarbeit. Die VSV-Damen leisteten sich hingegen eine Serie an Eigenfehlern und der Satz ging über 8:13, 14:22 und 14:25 an unsere Gäste aus Berlin.

Nun hieß es, das Geschehene schnell abzuhaken und sich nicht entmutigen zu lassen. Es entwickelte sich ein spannender Satz auf Augenhöhe. Anika Zülow (MVP) konnte hierbei immer wieder erfolgreich mit harten Angriffen über die Außenposition punkten. Die Blockarbeit um Kristin Sabrowske und Charlotte Kornprobst klappte nun wie gewohnt tadellos und Josefine Peschel glänzte mit zum Teil spektakulären Abwehraktionen. Der BBSC II schaffte es dennoch, sich bei einem Stand von 22:24 zwei Satzbälle zu erarbeiten. Was nun geschah, war beispielhaft für diesen Spieltag: Mit dem Rücken zur Wand kämpften die VSV-Damen unermüdlich um jeden Ball, angefeuert von frenetisch klatschenden und trommelnden Fans. Natalie Sabrowske und Svenja Günzel fassten sich daraufhin ein Herz und glichen mit erstligareifen Aufschlägen und cooler Abgeklärtheit den Satzstand erst aus und führten das Team schließlich zu einem unglaublichen 26:24-Satzgewinn.

Der Widerstand des BBSC II schien nun endgültig gebrochen. Immer wieder schlichen sich Fehler in das gegnerische Spiel ein, auch Wechsel konnten den Schwung der VSV-Damen nicht stoppen. Über 9:6 und 22:18 beendete der VSV Havel Oranienburg Satz und Spiel mit einem für Zuschauer und Mannschaft sensationellen Kill-Block von Natalie Sabrowske zum 25:19. Hierdurch konnten die VSV-Damen nun auf den vierten Tabellenplatz klettern und den Anschluss zur Tabellenspitze bewahren.

In der kommenden Woche soll gegen den Eimsbütteler TV der Aufwärtstrend fortgesetzt werden. Anpfiff ist am 02.12.17 um 16 Uhr im HBI-Forum der T.U.R.M.-Erlebniscity in Oranienburg. Für dieses letzte Heimspiel im Jahr 2017 backen unsere VSV-Damen wie gewohnt Plätzchen für den guten Zweck. Der Erlös soll dieses Mal in die Jugendarbeit des VSV Havel Oranienburg investiert werden. Wir freuen uns auf Eure Unterstützung!

 

Für den VSV Havel Oranienburg spielten: Braitsch, Günzel, Haferkorn, Kornprobst, Kunde, Löchel, Peschel, K. Sabrowske, M. Sabrowske, N. Sabrowske, Trobisch, Zülow

Ein Kommentar

  1. 1
    Barbara

    Einfach Klasse, Mädels! 👍
    So kann’s weitergehen. So lieben wir euch! 😍

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