Meisterschaft perfekt!

headerAm gestrigen Samstagnachmittag empfingen die Damen des VSV Havel Oranienburg im HBI-Sportforum den SV Warnemünde zum letzten Heimspiel der aktuellen Saison in der Dritten Volleyball-Damenliga.

Nach dem Heimsieg am vergangenen Wochenende gegen die junge Mannschaft des SC Potsdam konnten die Havelstädterinnen gegen den derzeitigen Vorletzten vorzeitig die Meisterschaft für sich entscheiden. Vor 119 Zuschauern gewann das Team der beiden Trainer Michael Bade und Ricardo Galandi in drei Sätzen (-23, -23, -16).

Die Gäste von der Ostseeküste fanden den besseren Start in die Partie, konnten sich aber auf-grund der schwachen Annahme erst spät im Satz entscheidend absetzen. Zudem hatte der Ora-nienburger Block Probleme, sich auf die kleinen Angreiferinnen Warnemündes einzustellen. Trainer Bade griff tief in die taktische Trickkiste und brachte mit einem Doppelwechsel Anne Tegge und Natalie Sabrowske ins Spiel, die mit vier Punkten in Folge den Satzstand drehen und die drohende Niederlage noch einmal abwenden konnten.

Auch im zweiten Satz änderte sich am Spielablauf nur wenig. Zwar konnten sich die Damen um Routinier Anika Zülow zeitig einen kleinen Vorsprung erspielen, doch Gästetrainer Kuna schob nun das Wechselkarussell an, um die Damen des VSV aus ihrem Spielrhythmus zu bringen. Dank des konzentrierten Aufschlags auf Oranienburger Seite konnte aber auch der zweite Durchgang auf dem Habenkonto verbucht werden.

Im dritten Satz war der Knoten nun endlich geplatzt. Der zum Greifen nahe Meisterschaftstitel beflügelte die Damen des VSV zusehends. Die Annahme um Libera Josefine Peschel bediente Zuspielerin Michaela Sabrowske zuverlässig, sodass diese ihre Angreiferinnen mit schnellen Pässen bedenken konnte. Lediglich Warnemündes Ex-Bundesligaspielerin Jana Schumann konnte in dieser Phase des Spiels noch Akzente setzen und wurde von den VSV-Trainern zum MVP des Gästeteams gewählt. Ein Angriffsfehler beendete die Partie und sorgte für den ersten Meisterschaftstitel der zwanzigjährigen Vereinsgeschichte.

Wertvollste Spielerin der Begegnung wurde Natalie Sabrowske. „Ich freue mich riesig über die Auszeichnung, zumal ich heute gar nicht so viel gespielt habe. Wir haben nicht überragend ge-spielt und sind umso glücklicher, dass wir jetzt befreit in die übrigen Spiele gehen können. Jetzt wird erstmal gefeiert!“

Eine besondere Überraschung gab es für die Co-Kapitänin Anika Zülow, welche bereits die zweite Saison das VSV-Trikot trägt. Sie wurde von ihren Trainern zur wertvollsten Spielerin der laufenden Saison gekürt. Freudestrahlend nahm die Potsdamerin ihre Auszeichnung entgegen und nutzte die Gelegenheit sich im Namen der Mannschaft bei allen Unterstützern und Helfern des Vereins zu bedanken.

Die zahlreichen Fans feierten die neugebackenen Meisterinnen und fertigten sogar eigens gleich mehrere Spruchbanner an, die sie zur Schau stellten.

Nach einem spielfreien Wochenende reisen die Havelstädterinnen am 25. März zum vorletzten Spiel der Saison in die Hansestadt Hamburg zum Eimsbütteler TV.

Für den VSV spielten: Ronja Braitsch, Frederike Fischer, Charlotte Kornprobst, Celina Kunde, Josefine Peschel, Kristin Sab-rowske, Michaela Sabrowske, Natalie Sabrowske, Anne Tegge, Kathrin Temtchina, Anika Zülow

2 Kommentare

  1. 1

    Schöner Artikel, Ricci.

    Von mir auch nochmal einen herzlichen Dank an unsere Fans und Unterstützer, allen voran dem Oi-Männerchor, der uns diese Saison sogar mit einer Hymne beschenkte. Besonders hervorheben möchte ich aber noch Lene, Thomas, Tony, WD, Verena und Ingo, die die Heimspiele immer zu tollen Events für uns machen! Euch kann man nicht genug danken!!! Wir freuen uns auf den 8. April, wenn wir mit euch die Saison offiziell ausklingen lassen können! Eure Krissy

  2. 2
    barbara

    Herzlichen Glückwunsch, Mädels!
    Wir sind ja sooooo stolz auf euch!👍🎉😆

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