Untypischer Spielstart für den VSV

DSC08155Gestärkt und selbstsicher geht die Oranienburger Damenmannschaft am Sonntagnachmittag in das vorletzte Heimspiel dieser Saison gegen den SC Potsdam. Durch eine stabile Annahme der Außenangreiferin Kathrin Temtchina, die sich bereit erklärt hatte, die verhinderte Libera Josefine Peschel in dieser Partie zu ersetzen, konnten die Damen des VSV-Havel ein sauberes Angriffsspiel aufbauen und eine konstante 6-Punkte-Führung bis zum Satzende beibehalten.

Doch die junge Potsdamer Mannschaft wollte das so nicht weiter hinnehmen und setzte die Mannschaft, trainiert von Michael Bade und Ricardo Galandi durch ihre starken Aufschläge mächtig unter Druck und konnten somit eine 0:4-Führung erspielen. Durch druckvolle Angriffe über die Außenangreiferin Anika Zülow, die neben Kristin Sabrowske die punktbeste Spielerin war, konnte der VSV zwei mal größere Punktabstände aufholen und zu einem Stand von 15:15 ausgleichen. Die Potsdamerinnen entschieden den Satz dann allerdings mit 5 Punkten Unterschied und 2 Aufschlagassen am Ende des Satzes für sich.

DSC08204Auch im dritten Satz gingen die jungen Spielerinnen wieder in 0:4-Führung und konnten diese Führung bis zum Ende des Satzes halten. Auf beiden Seiten waren starke Probleme in der Annahme zu beobachten, wobei Potsdam mit 18 Aufschlagassen deutlich vor der Quote der Oranienburgerinnen lag.

Zum Seitenwechsel mussten sich die Tabellenführer einer intensiven Ansprache der Trainer unterziehen, was wohl die gewollte Wirkung zu erzielen schien.

Zu Beginn des 4. Satzes boten sich die beiden brandenburgischen Teams ein intensives Abwehr- und Angriffsspiel. Der VSV konnte sich dann ab einem Spielstand von 10:9 durch die hervorragende Blockarbeit der beiden Schwestern Kristin und Michaela Sabrowske von ihren Gegnern absetzen. In der Mitte des 4. Satzes kam dann endlich der Befreiungsschlag für den VSV: durch eine 10er-Aufschlagserie brachte Charlotte Kornprobst ihr Team zum Satzball und letztendlich mit einem Ass in der Angabe zum Satzgewinn.

Nun stand das Satzverhältnis 2:2 und die Tabellenführer hatten wieder Willen und Mut geschöpft, bei diesem Spiel einen Sieg einzufahren.

DSC08224Im 5. Satz setzten sich die Damen recht schnell mit einer Führung von 5:13 ab. Man sollte meinen, das Team hätte den Satz und somit das Spiel schon in der Tasche, aber die Potsdamerinnen gaben nicht auf. Ein Angriffsfehler vom SC Potsdam bescherte dem VSV schließlich mit einem Spielstand von 12:15 einen hart umkämpften Sieg. Michaela Sabrowske wurde vom Potsdamer Trainer Björn Matthes zurecht zur wertvollsten Spielerin gewählt und als sich das Team vor ihren treuen Fans verbeugte, kam zur Feier des Tages die Sonne hinter den Wolken hervor und flutete die Halle mit wundervollem Licht.

Kommenden Samstag, am 11. März, könnte die Oranienburgerinnen mit einem 3-Punktesieg die Meisterschaft perfekt machen und hoffen auf die Unterstützung zahlreicher Zuschauer. Der Spielbeginn ist um 16 Uhr, eine Tombola und auch die Wahl der wertvollsten Spielerin der Saison ist geplant.

Ein Kommentar

  1. 1
    Barbara

    Es war ein tolles, spannendes Spiel, Mädels!👍📣
    Und Kathi, keiner hätte das besser gemacht als du ☺

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