VSV findet wieder zurück in die Spur

16831043_1496547400420000_5894912348825617450_nNach der ersten Saisonniederlage beim Favoritenschreck Wiwa Hamburg am letzten Wochenende hieß es am gestrigen Samstag gegen den Lokalrivalen VSV Grün-Weiß Erkner „aufstehen und Krönchen richten“.

Die erfolgsverwöhnten Trainer Bade und Galandi konnten nach dem personellen Engpass gegen die Hansestädterinnen nun wieder aus den Vollen schöpfen und blickten nach einer guten Trainingswoche optimistisch auf das anstehende Spiel.

Die Gäste aus dem brandenburgischen Landkreis Dahme-Spree waren zwar nur zu Acht angereist, machten jedoch von Anfang an deutlich, dass sie nicht die Fahrt auf sich genommen hatten, um die Partie her zu schenken. Den Oranienburgerinnen gelang es im ersten Satz kaum mit dem sonst so starken Aufschlag Druck auf die äußerst souverän agierende Annahmereihe Erkners auszuüben. Mehrere Eigenfehler zum Satzbeginn führten zunächst dazu, dass die Gastgeber lange Zeit gegen einen Rückstand ankämpfen mussten. Durch gute Blockarbeit und kämpferischen Einsatz konnte der Satz dennoch gedreht und letztlich ungefährdet mit 25:20 gewonnen werden.

16830892_1496547380420002_2560069289926712673_nDer zweite Satz gestaltete sich ähnlich wie der erste Durchgang. Aufgrund der durchwachsenen Annahme lag auf Seiten der Kreisstädterinnen die Hauptangriffslast vor allem bei den Außenangreiferinnen. Anika Zülow und die hervorragend aufgelegte Frederike Fischer punkteten jedoch völlig unbeeindruckt auch aus schwierigen Lagen zuverlässig. Zudem schienen die Trainingsinhalte der letzten Wochen nun endlich Früchte zu tragen. Die Übungsleiter setzten den Fokus vermehrt auf das Umkehrspiel und verbesserten dadurch die Konzentrationsfähigkeit ihrer Spielerinnen bei langen Ballwechseln, die gegen Erkner häufig gewonnen werden konnten. Ein Aufschlagfehler der Gäste beendete den zweiten Satz mit 25:21 zur 2:0 Führung für den VSV Havel Oranienburg.

In Satz Nummer drei wechselten Neuzugang Ronja Braitsch und Zuspielerin Anne Tegge in die Startformation. Die Mannschaft aus Erkner spielte nun getreu dem Motto „Alles oder Nichts“ und erarbeitete sich mit starken Aufschlägen im dritten Satz eine komfortable 5:1 Führung, sodass Oranienburgs Trainer frühzeitig mit einer Auszeit reagierten. Natalie Sabrowske fand nun aber im Aufschlag ihren Rhythmus und brachte die gegnerische Annahme mit vier (!) Assen in Folge mächtig in Bredouille und erspielte die erste Führung des Satzes für die Havelstädterinnen. Die Mannschaft des Gästetrainers Jürgen Treppner schien nun völlig von der Rolle. Frederike Fischer nutzte das Momentum eiskalt aus und legte ebenfalls mit drei Assen in Folge nach. Es war an Natalie Sabrowske, die Partie mit einem krachenden Block zum 3:0 Satzgewinn zu beenden.

16864608_1496547410419999_2676818254561410332_nTrainer Michael Bade zeigte sich nach Spielende zufrieden mit der Leistung des Teams: „Nach dem Dämpfer in Hamburg war es heute wichtig, keine Punkte liegenzulassen. Die Mannschaft hat konsequent an unserer Spieltaktik festgehalten und verdient gewonnen.“

Viel Zeit zum Ausruhen bleibt den Oranienburger Damen nicht, da am kommenden Samstag bereits der nächste starke Gegner vom SC Alstertal-Langenhorn um 19 Uhr in Hamburg wartet.

Ein Kommentar

  1. 1
    barbara

    Klasse Spielbericht, super Leistung, Mädels!
    So wollen wir das sehen!☺

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