Katerstimmung beim Kremmener Havel SV

Spieltag 8 in Werder gegen SF Brandenburg 94 II und Werderaner VV II, 1Am 8. Spieltag des Kremmener Havel SV (KHSV) trafen die Oberhaveler das erste Mal in dieser Saison auf den SF Brandenburg 94 II. Gegen die Heimspielmannschaft, den Tabellenführer vom Werderaner VV II, hatten die Kreveler bereits eine 1:3-Niederlage einstecken müssen. Trotz zweier verletzungsbedingter Absagen hatten sich die Männer vom KHSV viel vorgenommen. Die schlechter platzierten Brandenburger schlagen und die Werderaner ein wenig ärgern hieß das Motto.

So startete der KHSV dann auch vielversprechend in die erste Partie. Gegen den SF Brandenburg 94 II konnte bis zur ersten Satzmitte eine kleine Führung behauptet werden (12:10; 15:13). Einige strittige Entscheidungen des Schiedsgerichts genügten dann um den KHSV völlig aus dem Konzept zu bringen. Brandenburg ging in Führung (15:16) und durch viele Angriffsfehler auf Seiten des Kremmener Havel SV wurde dieser Satz dann klar abgegeben (18:25).

Im zweiten Satz schraubte der KHSV die Fehlerquote zurück. Beide Mannschaften konnten sich immer wieder den Ausgleich erkämpfen (10:10; 16:16; 21:21). In der entscheidenden Phase kam es dann wie so oft im Spiel der Kreveler. Da fehlt es dann an der nötigen Ruhe, Lockerheit und Geschlossenheit, um das Spiel selbst zu gestalten. Und schließlich mussten die Oberhaveler auch diesen Satz hergeben (22:25).

Nun bissen die Männer aus Oberhavel noch einmal die Zähne zusammen und wollten das Spiel noch drehen. Mit einigen cleveren Aktionen am Netz punkteten die KHSV-Spieler und zwangen die Brandenburger zu Fehlern (16:12; 20:15). Dann drehten die Gegner auf und holten sich mit starken Angriffs- und Blockaktionen den Matchball (21:24). Durch einige gute Angriffe konnte der Anschluss wiederhergestellt werden (24:24). Ein eigener Satzball konnte nicht verwandelt werden. Letztlich ging der Satz dann mit 25:27 und somit das Spiel mit 0:3 an den SF Brandenburg 94 II. Der Fehlstart in den Spieltag war perfekt und allgemeine Katerstimmung machte sich breit.

Im Spiel gegen den Werderaner VV II hatte der Kremmener Havel SV lediglich Außenseiterchancen. Im Vergleich zum ersten Spiel waren die Kreveler nun häufiger an Blockaktionen beteiligt, jedoch konnten die gegnerischen Angriffe dadurch nicht oft genug abgewehrt werden. Somit setzten sich die Werderaner im ersten Satz von Anfang an langsam ab und bauten ihre Führung kontinuierlich aus, so dass sie diesen Satz klar mit 18:25 gewannen.

Im zweiten Satz ließen die Oberhaveler die Heimmannschaft nicht mehr ganz so weit wegziehen. Doch der KHSV konnte seinen Rückstand maximal auf zwei Punkte verkürzen. Näher kam man den Werderaner aber nicht (22:25).

Den dritten Satz nutzten die Außenseiter dann, um den Gegner aus Werder doch noch etwas zu ärgern. Bis zum 18:18 hielten die KHSV-Spieler mit und setzten sich dann mit druckvollen Angriffen sogar ab. Schließlich nahmen sie dem Favoriten diesen Satz mit 25:20 ab.

Im vierten Satz mussten die Männer aus Oberhavel der Leistung aus dem vorhergehenden Satz Tribut zollen. Gleichzeitig legten die Werderaner noch eine Schippe drauf. Bei vielen guten Angriffsaktionen aus Vorder- und Hinterfeld blieb der Oberhavel-Sechser oft die Zuschauerrolle. Daher ging dieser Satz eindeutig mit 14:25 und das Spiel mit 1:3 an den Werderaner VV II.

Nach diesem Spiel sicherte sich Werder mit einem klaren 3:0 gegen Brandenburg noch den 2. Sieg des Tages. Hier konnten sich die Gäste vom KHSV dann doch noch einmal auszeichnen. Leider nur mit einer souveränen Schiedsrichterleistung.

Für den Kremmener Havel SV spielten: Michael Bade, Fabian Flieger, René Goliasch, Mario Günther, Michael Hänel, Christian Hein, Martin Rippmann, Dmitri Schewelow, Steffen Tilgner, David Will, Mathias Zeise.

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