In der Rückrunde weiter ungeschlagen

Im nunmehr neunten Spiel in Folge gingen die Frauen des VSV Havel Oranienburg als Sieger vom Feld, die letzte Niederlage datiert vom 17.11. gegen den ungeschlagenen Tabellenführer Rotation Prenzlauer Berg. In der heimischen MBS-Arena empfing man nun die dritte Vertretung des Köpenicker SC, bis dato auf dem vorletzten Rang gelegen. Dass das junge Team jedoch nicht zu unterschätzen sein sollte, beweist das Hinspiel, in dem sich die Oranienburgerinnen noch 2:3 geschlagen geben und zudem den verletzungsbedingten Ausfall von Kapitän Haferkorn verkraften mussten. Die Wiedergutmachung sollte in eigener Halle folgen.

Im Vergleich zur letzten Partie meldeten sich gleich fünf Spielerinnen wieder fit, das Trainergespann Bade/Galandi musste jedoch krankheitsbedingt auf K. Joachim und M. Sabrowske verzichten. Der VSV setzte alles daran, die Ausfälle zu kompensieren, fand aber zunächst nur schleppend ins Spiel. Obwohl man den Berlinerinnen körperlich deutlich überlegen war, fanden vor allem die Angriffe nicht oft genug ihr Ziel, um sich im Satzverlauf entscheidend abzusetzen. Nur knapp konnte der Durchgang mit 25:22 auf der Habenseite verbucht werden.

Im zweiten Satz war das Team um Kapitän Haferkorn erfolglos auf der Suche nach Konstanz. Zu viele Fehler in den Bereichen Annahme, Aufschlag und Angriff ließen den Gegner bereits früh davonziehen. Die zahlreich anfeuernden Zuschauer sahen ihre Mannschaft zwischenzeitlich auf drei Punkte herankommen, jedoch musste der Satz letztlich deutlich mit 25:17 abgegeben werden.

Dass eine ausreichend gefüllte Wechselbank von entscheidendem Vorteil ist, zeigte der folgende Durchgang. Die Rotation auf einigen Positionen brachte frischen Wind und neue Impulse ins Spiel des Gastgebers. Zudem konnte der Gegner durch variierendes Aufschlag- und Angriffsspiel unter Druck gesetzt werden. Der Lohn dafür war ein 25:17-Satzgewinn.

Der sprichwörtliche Sack sollte nun im vierten Satz zugemacht werden. Der VSV knüpfte an die vorherige Leistung an und spielte vor allem im Block den Trumpf der Körpergröße aus. Zuspielerin Ambos setzte ihre Angreiferinnen außerdem gut in Szene, diese dankten es ihr mit sehenswerten Punkterfolgen. Am Ende stand ein weiterer 25:17-Satzgewinn, der erneute drei Punkte im Rennen um den Titel des Vizemeisters sicherte.

Der härteste Brocken der Saison steht nun in zwei Wochen an, wenn die Oranienburgerinnen zum ungeschlagenen Tabellenführer reisen. In eigener Halle musste man eine klare 3:0-Niederlage hinnehmen, sodass die Favoritenrolle mehr als klar definiert ist. Kampflos will sich der VSV aber nicht geschlagen geben. Immerhin haben die Sportfreunde Brandenburg durch ihren Satzerfolg gegen RPB vor drei Wochen bewiesen, dass die Berlinerinnen nicht gänzlich unantastbar sind, auch wenn die bisherige Bilanz beeindruckend ist.

Wer das Spitzenspiel der Liga sehen möchte, sollte sich am 22.02.14 ab 15 Uhr in der Sredzki-Straße 6-8, Berlin-Prenzlauer Berg, einfinden.

 

VSV – KSC 3:1 (22, -17, 17, 17)

VSV: Haferkorn, Kraeft, Kornprobst, Husmann, Heidepriem, Fischer, K. Sabrowske, N. Sabrowske, Ambos, Vogel

 

 

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