Gelungene Revanche

1608424_716815431669949_233583771_nBeim ersten Heimspiel im neuen Jahr empfingen die Damen vom VSV Havel Oranienburg den Aufsteiger vom Berliner VV, derzeit Siebtplatzierter der Regionalliga Nordost. Mit gemischten Gefühlen sah man der Partie entgegen, da es genau der Gegner war, der die Hinrundenserie von vier Siegen in Folge mit einer bitteren 0:3 Niederlage beendete. Dafür wollten die Oranienburgerinnen nun in eigener Halle Revanche nehmen.

Das Trainergespann Bade/Galandi konnte zwar wieder nur auf neun Spielerinnen zurückgreifen, jedoch hatte man an diesem Tag zumindest auf der Außenposition mit vier Angreiferinnen fast ein Luxusproblem. Mit Neuzugang Frederike Fischer, die das Team seit der Winterpause unterstützt, gingen die Frauen in den ersten Durchgang. Hier konnte sich der Gastgeber zunächst ein kleines Polster verschaffen, ehe die Berlinerinnen wieder herankamen und den Satz bis zur Mitte offen gestalteten. Daraufhin zog Oranienburg das Tempo an und sicherte sich den Durchgang mit 25:19.

Den zweiten Satz dominierte das Team um Kapitän Haferkorn. Besonders bei langen Ballwechseln zwang man den Gegner oft zu Fehlern und konnte die Gegenwehr somit brechen. Mit 25:15 wurde das deutlichste Ergebnis des Tages eingefahren.

Um den zahlreich anfeuernden Zuschauern und sich selbst mal wieder einen 3:0-Sieg zu schenken, musste nun nur noch der dritte Satz gewonnen werden, jedoch scheiterten die VSV-Damen erneut an ihren Nerven. Eine Phase der Annahmeschwäche ließ den BVV bis auf mehrere Punkte davonziehen. Der Abstand konnte kurzzeitig verkürzt werden, dennoch sah man sich beim 18:25 im Rückstand.

Eine Punkteteilung kam für den Gastgeber an diesem Tag trotz dieses verlorenen Satzes aber nicht in Frage. Konzentriert ging man nun wieder aufs Feld und sicherte sich beim 25:15 Satz und Sieg. Damit ist die Hinrundenschmach vergessen und der zweite Platz gegenüber den Verfolgern Cottbus und Tempelhof gefestigt, die am heutigen Tag noch aufeinander treffen.

Am kommenden Samstag reisen die Frauen dann zum Tabellenvorletzten VC Bitterfeld-Wolfen, gegen den in der Hinrunde der letzte 3:0-Sieg eingefahren wurde. Das Team wird alles daran setzen, diesen Erfolg zu wiederholen und die jetzige Siegesserie von sieben Spielen weiter auszubauen.

VSV – BVV 3:1 (19, 15, -18, 15)

VSV: Haferkorn, Ambos, Husmann, Fischer, K. Sabrowske, M. Sabrowske, Heidepriem, Kornprobst, Vogel

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