Spiel noch gedreht

IMG-20131123-WA0003Nach zwei Niederlagen in Folge wollten die Damen des VSV-Havel beim Aufsteiger der Sportfreunde aus Brandenburg wieder Punkte holen und den zweiten Tabellenplatz zurückerobern. Anfänglichen Schwierigkeiten zum Trotz konnte das Vorhaben größtenteils gelingen.

Etwas unkonzentriert und verkrampft gingen die Frauen zu später Stunde, Anpfiff war hier erst 19 Uhr, aufs Spielfeld. Die Gastgeber erspielten sich bereits zu Beginn einen deutlichen Vorsprung, den sie im weiteren Verlauf auf bis zu 10 Punkte ausbauen konnten.  Das Team um Kapitänin Michaela Sabrowske gab sich jedoch nicht auf und kämpfte sich unter dem lautstarken Applaus der zahlreich mitgereisten Fans wieder heran. Am Ende ging der Satz mit 26:24 leider denkbar knapp an den Gegner.

Im zweiten Durchgang zeigte sich ein ähnliches Bild. Die Oberhavelstädterinnen produzierten zu viele individuelle Fehler und agierten in allen Bereichen sehr inkonsequent. Vor allem das druckvolle Aufschlagspiel ließ der VSV in dieser Phase vermissen. Auch hier hatte man beim 25:23 letztlich wieder das Nachsehen.

Mit dem Rücken zur Wand ging es nun in den dritten Satz. Zunächst begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe, ehe die Oranienburgerinnen endlich ins Rollen kamen. Eine erfolgreiche Angriffskombination ließ nicht nur den generellen Knoten im Team platzen, besonders Diagonalangreiferin Michaela Sabrowske konnte nun von den Brandenburgerinnen nicht mehr gestoppt werden und setzte sich am Netz konsequent durch. Mit 25:18 ging der erste Satz des Abends an den VSV.

Der deutlichste Satz folgte daraufhin beim 25:13. Von den Rängen waren zu dem Zeitpunkt nur noch Oranienburger-Fangesänge zu vernehmen, die Brandenburger verstummten sowohl auf der Tribüne als auch auf dem Feld.

Mit diesem Schwung ging das Team um Trainer Bade und Galandi auch in den entscheidenden Tie-Break. Eine starke Aufschlagserie von Husmann brachte den gegnerischen Annahmeriegel mehrfach ins Schwanken, so dass beim 8:3-Seitenwechsel bereits ein komfortabler Vorsprung herausgearbeitet wurde. Beim letztlichen 15:9 war die Freude über das gedrehte Spiel und den damit zurückgewonnenen zweiten Tabellenplatz groß.

Am kommenden Sonntag findet um 15 Uhr in eigener Halle des letzte Spiel der Vorrunde statt. Gegner ist dann der aufstrebende Aufsteiger Blankenburger VF, der sich derzeit auf einem guten 5. Platz befindet und nicht zu unterschätzen sein sollte.

VSV – SFB 3:2 (-24, -23, 18, 13, 9)

VSV: M. Sabrowske, K. Sabrowske, N. Sabrowske, Heidepriem, Joachim, Ambos, Mittelstedt, Kornprobst, Husmann, Vogel

Ein Kommentar

  1. 1

    Brandenburg hat verloooooren………
    Mädels spielt aggressiver, man muss beim Betreten der Halle schon Angst kriegen! ein Fan

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