In eigener Halle weiter unbesiegt

2013110206 Nach dem völlig missglückten Spieltag am letzten Wochenende wollten die Damen des VSV Havel nun Wiedergutmachung leisten und mit einem Sieg den zweiten Tabellenplatz verteidigen. Als Gegner bot sich dafür in eigener Halle die Vertretung vom VC Bitterfeld-Wolfen, bis dato Siebtplatzierter der Regionalliga.

Die Frauen um Trainer Michael Bade und Ricardo Galandi konnten im Vergleich zur Vorwoche wieder auf den nahezu kompletten Kader zugreifen, umgestellt wurde jedoch zunächst lediglich auf einer Position.  In der Anfangsphase war es auf VSV-Seite die schwache Annahme, die zu einem bereits deutlichen 5:10-Rückstand führte. Die Gäste zeigten im Verlauf aber ebenso Defizite in der Annahme, so dass nach einer guten Aufschlagserie Haferkorns und dem Wechsel vom K1-Libero, Ariane Mittelstedt übernahm diese Aufgabe nun, der Rückstand aufgeholt und in eine Führung umgewandelt werden konnte. Letztlich zeigte die Anzeigetafel ein 25:19 für die Gastgeber.

Auch im zweiten Satz schlichen sich zunächst kurze Schwächephasen ein, erneut liefen die Oranienburgerinnen um Kapitän Haferkorn einem Rückstand hinterher. Doch auch hier hatte man den längeren Atem. Die Gäste versuchten zwar, mit dem VSV mitzuhalten, scheiterten aber allzu oft am Netz oder dem Block. So konnte auch dieser Satz mit 25:19 auf der Habenseite verbucht werden.

Im dritten Durchgang schien sich der Gegner bereits früh aufgegeben zu haben. Nicht nur körperlich, der VSV stellte nun seine größtmögliche Mannschaft aufs Feld, auch spielerisch war man den Gästen überlegen. Die taktischen Vorgaben des Trainergespanns wurden konsequent umgesetzt und sorgten so für den deutlichen 25:10-Satz-und Spielgewinn.

Mit diesen drei Punkten halten die Oranienburgerinnen den Anschluss an den Tabellenführer der SG Rotation Prenzlauer Berg, gegen den es in zwei Wochen ans Netz geht. Zuvor muss man sich jedoch der Vertretung des bisher sieglosen Tabellenschlusslichts Köpenicker SC III stellen. Dass solch ein Spiel kein Selbstläufer wird, hat die Niederlage der Vorwoche bewiesen. Daher wird auf VSV-Seite wieder volle Konzentration nötig sein, um die nächsten Punkte einzuholen.

VSV – VCBW 3:0 (19, 19, 10)

VSV: Haferkorn, Joachim, Ambos, Mittelstedt, Husmann, Kornprobst, Heidepriem, M. Sabrowske, K. Sabrowske, N. Sabrowske, Vogel

Ein Kommentar

  1. 1

    Das war eine gelungene Vorstellung Mädels. Im letzten Satz konnte ein B-W. schon fast etwas leidtun…

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