Ein Sieg und eine Niederlage für die II. Damen

Am dritten Spieltag der aktuellen Saison fuhren die Spielerinnen der zweiten Frauenmannschaft des VSV Havel Oranienburg nach Müncheberg, um dort gegen die Gastgeberinnen des SV Blau/Weiß Heinersdorf (ohne eigene Halle) sowie gegen die Damen des VC Angermünde anzutreten. Nach dem fulminanten Start in die Saison mit 4 Spielen die jeweils 3:0 gewonnen wurden und Tabellenplatz 1 sicherten, war die Motivation sehr hoch, diese tolle Serie weiter fortzuführen.

Doch schon zu Beginn des Spiels gegen die Volleyballerinnen aus Angermünde war eine große Unsicherheit gerade in der Annahme und Feldabwehr zu spüren. Ein guter Spielaufbau war kaum möglich, so dass der erste Satz schnell mit 25:17 an den Absteiger aus der Landesliga verloren ging. Nachdem Ersatzcoach Ingo Jusepeitis, der für Trainerin Antje Haferkorn (war wg. eigenem Punktspiel verhindert) einsprang, in der Satzpause Annahmefehler aufzeigte und Tipps zur Verbesserung gab, konnte sogar eine knappe Führung (17:13; 20:17) herausgespielt werden. Leider fehlte in diesem Spiel die Konstanz, so dass wiederum durch viele eigene Fehler auf Seiten des VSV-Teams dieser Satz noch mit 25:22 verloren ging. Auch der dritte, sehr hart umkämpfte Satz ging mit 28:26 an die Spielerinnen des VCA. Die 3:0 Niederlage war sehr enttäuschend für die VSV-Reserve, da definitiv mehr drin war.

Im zweiten Spiel gegen die Damen aus Heinersdorf hies es nun, das erste Spiel abzuhaken und sich auf die eigenen Stärken zu besinnen. Durch den eher schwach spielenden Gegner gelang dies zum Teil auch, gerade was die Annahme betraf. Insgesamt war es zwar kein ansehnliches Spiel, aber die VSV-Damen konnten einen klaren 3:0 Sieg für sich verbuchen (25:22, 25:15, 25:19).

Derzeit steht die zweite Oranienburger Mannschaft noch auf Tabellenplatz 1, allerdings mit zwei Spielen mehr als die Verfolger. Am kommenden Samstag heißt es dann in eigener Halle (Halle am Schloss) wieder an die Leistungen der ersten Spiele anzuknüpfen und die derzeit auf Platz 2 bzw. 3 stehenden Gegner aus Wassersuppe und Luckenwalde zu schlagen.

VSV: Sander, Simon, Noack, Dräger, Voigt, Hornschuh, Niegel, Schubert, Däbel, Jusepeitis

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