4 Spiele – 12 Punkte

Beim dritten Heimspiel der Saison wartete auf die Frauen des Regionalligisten VSV Havel Oranienburg der bis dato ungeschlagene Tabellendritte vom SV Energie Cottbus. Auf diese Mannschaft trafen die Damen bereits in der letzten Woche beim Regionalpokal. Dort konnte man sich ein erstes Bild machen und den Gegner im Halbfinalspiel mit 3:1 besiegen.

Wie auch in anderen Sportarten hat der Pokal jedoch seine eigenen Regeln, im Ligabetrieb konnten die Rollen also wieder anders verteilt sein. So sah sich das Trainergespann um Michael Bade und Ricardo Galandi dann auch früh dazu gezwungen, eine erste Auszeit zu nehmen, um den Vorsprung der Cottbusserinnen nicht zu groß werden zu lassen. Diese taktische Maßnahme führte dazu, dass die VSV-Damen endlich ins Spiel fanden. Besonders die Umsetzung des ausgegebenen Ziels, die gegnerische Annahme durch druckvolle Aufschläge zu Fehlern zu zwingen, wurde der Schlüssel zum Erfolg. Der erste Satz ging schließlich deutlich mit 25:12 an die Oranienburgerinnen.

Mehr Gegenwehr gab es im zweiten Durchgang zu brechen. In dieser Phase war es jedoch auf eigener Seite der Block, der teilweise inkonsequent agierte und somit eine leichte Punktequelle für den Gegner darstellte. Da in den anderen Bereichen aber konstant gearbeitet wurde, wurde auch dieser Satz 25:20 gewonnen.

Im dritten Satz zeigte sich das Team um Kapitän Haferkorn wieder dominanter. Der Block stabilisierte sich und auch die Angriffe, besonders von Eileen Heidepriem, fanden immer wieder ihr Ziel. Punkt für Punkt konnte die Führung ausgebaut werden. Eine kurze Schwächephase ließ Cottbus den Vorsprung noch verringern, am Ende stand aber auch hier der 25:19-Satz-und Spielerfolg. Maßgeblichen Erfolg daran hatte Jugendspielerin Natalie Sabrowske, die ihr erstes komplettes Regionalligaspiel absolvierte und dabei auf ganzer Linie überzeugen konnte.

In der kommenden Woche reisen die Frauen zum Aufsteiger Berliner VV, der mit derzeit zwei Punkten den vorletzten Rang einnimmt. Die ambitionierten Hauptstädterinnen werden jedoch gewillt sein, in eigener Halle weitere Zähler einzufahren. Für Fans und Volleyballinteressierte ist der Anpfiff am 26.10.2013, 16 Uhr in der Erich-Kurz-Straße 6-10, 10319 Berlin.

 

VSV – SVEC: 3:0 (12, 20, 19)

 

VSV: Haferkorn, Mittelstedt, Kornprobst, Husmann, N. Sabrowske, K. Sabrowske, M. Sabrowske, Ambos, Heidepriem, Vogel

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