12 – 4 – 3 – Die Zahlen des Tages

Nach Wochen der Vorbereitung stand für die Damen des VSV Havel Oranienburg nun das erste Kräftemessen an. Beim Rotations-Cup des letztjährigen Regionalligameisters aus Prenzlauer Berg musste man sich sowohl Gegnern derselben als auch der Dritten Liga stellen.

In einer 3er-Vorrundengruppe ging es zunächst gegen die Nachwuchsspielerinnen des VC Olympia Berlin ans Netz. Die drei Neuzugänge Heidepriem, Kraeft und N. Sabrowske fügten sich bereits zu Beginn der Partie nahtlos in die Mannschaft ein und sorgten mit ihren Aktionen für eine zwischenzeitlich deutliche Führung von 20:10. Trotz dieses komfortablen Polsters konnte der erste Satz jedoch nicht auf der Habenseite verbucht werden (-24). Das Team um Trainer Ricardo Galandi zog nun aber das Tempo an und zwang den Gegner in den entscheidenden Tie-Break, der letztlich zugunsten der Haveldamen ausfiel.

Im zweiten Vorrundenmatch traf man auf den Gastgeber. Bereits in der vergangenen Saison zeigte der VSV trotz zweier Niederlagen gegen die Berlinerinnen ansprechende Aktionen und umkämpfte Ballwechsel. So sollte es auch in dieser Begegnung sein. Nach dem Satzverlust sicherten sich die Oranienburgerinnen den zweiten Durchgang und erzwangen auch hier den Entscheidungssatz, der schließlich nur knapp mit 15:13 verloren ging. Trotz der Niederlage sah man nach Abpfiff viele zufriedene Gesichter auf Seiten des VSV.

Nach mehr als drei Stunden Wartezeit musste man sich nun dem Vorrundenersten der anderen Staffel, Ligakonkurrent TSV Tempelhof/Mariendorf, stellen. Hier fanden die Havelstädterinnen zu keiner Zeit ins Spiel. Keine Spielerin zeigte annähernd Normalform, auch Galandis Worte in den Auszeiten brachten nicht den gewünschten Erfolg und so gab man beide Sätze deutlich an den Gegner ab.

Im Spiel um Platz drei hieß es nun, noch einmal die letzten Reserven zu mobilisieren und das Turnier mit einem Sieg zu beenden. Das Duell gegen den letztjährigen Tabellenzweiten der Liga, Köpenicker SC Berlin, verlief jedoch eher schleppend. Erst als sich Kraeft verletzte, man war krankheitsbedingt sowieso nur mit einer Zuspielerin angereist, ging ein Ruck durch die Mannschaft. M. Sabrowske übernahm nun aushilfsweise die Rolle der Spielgestalterin und trug damit maßgeblich zum 2:0-Gewinn bei.

Das Fazit des Turniers: 12 Stunden Hallenluft, vier Spiele und am Ende ein dritter Platz, der als positiv eingestuft werden darf.  Noch herrscht Steigerungspotenzial, jedoch kann auf der gezeigten Leistung aufgebaut werden. In den zwei Wochen bis zum Saisonstart am 21.09. (Auswärtspiel gegen den Marzahner VC) werden die Damen intensiv arbeiten, um die vorhandenen Defizite zu minimieren und mit einem Sieg zu starten.

Vorrunde:
VSV – VCO: 2:1
VSV – RPB: 1:2

Halbfinale:
VSV – TSV TM: 0:2

Spiel um Platz 3:
VSV – KSC: 2:0

VSV: Haferkorn, Heidepriem, Husmann, Kornprobst, N. Sabrowske, K. Sabrowske, M. Sabrowske, Kraeft, Vogel

2 Kommentare

  1. 1

    Insgesamt war das keine schlechte Turnierleistung von uns Mädels! Kopf hoch und weiterarbeiten. Der Respekt seitens RPB ist mit Sicherheit nicht geschrumpft, sondern vielmehr gewachsen! Also jetzt heißt es den Hintern abzuputzen und an unseren Schwächen weiter zu arbeiten.

  2. 2

    Mädels, trotz unseres Hängers zum Schluss haben wir ein wirklich gutes Turnier gespielt…wir haben zwischenzeitlich wirklich tolle Spielzüge gezeigt, gefighted ohne ende und sind auch wieder zusammen als Team unter gegangen! Das zeichnet diese tolle Mannschaft aus : egal ob Sieg oder Niederlage, wir gehen immer wieder als Einheit da raus! Ich freue mich auf unsere letzten Trainingseinheiten und dann endlich den Saisonstart!

Was denkst du?